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2.5.: Was am Ende blieb, waren zwei manchmal kopflose Könige und eine Dame, die zwar zurückkehrte, aber auch nichts Wesentliches mehr ausrichten konnte.

3.5.: An diesem Abend waren Peter Gabriel und Phil Collins kaum mehr voneinander zu unterscheiden (akustisch).

4.5.: Der Bauch nimmt den Atem, obwohl die Lunge sich doch an ganz anderer Stelle befindet.

5.5.: xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx(freiwillige Selbstkritik)

6.5.: 790 Vögel wohnen auf keinem Baum.

7.5.: Wer andern eine Bremse flickt, kommt nicht unbedingt selber schneller zum Stehen.

8.5.: xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx(freiwillige Selbstkritik Nr. 2)


9.5.: Die Zeichnung eines Berges stellt keinen Kopfschmerz dar.

10.5.: Der kleine König kannte fast alle Wege in seinem weitläufigen Reich - und wenn die Zeit einmal zu knapp war und er nur 3-4 Schritte laufen konnte, dann konnte es vorkommen, dass er vor lauter Wut und Unausgeglichenheit auch schon mal den Gärtner windelweich prügeln ließ.

11.5.: Ein Bauch ist ein Bauch und keine Unordnung.

12.5.: In unbekannter Gegend vergeht die Zeit langsamer als bei Dunkelheit (Notbush City Limits als Melodie und Pretteln City Grill als Text: das ist Basel, wie es kaum einer kennt).

13.5.: Nicht alles, was in der Kunsthalle hängt, kann auch ein Waldorfkind von ganz alleine.

14.5.: Eine Wanne von wonnig warmem Wasser tröstet nicht über jeden Mangel an Geld.

15.5.: BILL GATES NICHT GUT!

16.5.: Die Zeit, die man im Wald verloren glaubt, findet sich manchmal zuhause auf dem Nachttisch.

17.5.: Udo Lindenberg und Wolfgang Amadeus Mozart hatten am gleichen Tag Geburtstag - nee, stimmt nicht: Mozart war dann doch schon im Januar.

18.5.: Luxus ist ein Kopf voll eigener Gedanken.

19.5.: Verbesserung - Verböserung...

20.5.: Die Leute aus der Stadt kommen mir nicht in meine Wohnung!

21.5.: Ein Wurm darf sich nie zu sicher fühlen (Wurmzucht naßmachen!)

22.5.: Auch ein Fluchtversuch, der aussieht wie ein Fluchtversuch, ist möglicherweise ein Fluchtversuch.

23.5.: Auflösen und Ablösen und Erlösen - Ablösen und Auflösen - Erlösen und Ablösen und Auflösen.

24.5.: Wenn Führerscheine nur bei Mindestvoraussetzung eines bestimmten Intelligenzquotienten vergeben würden, ginge es auf unseren Straßen wesentlich kultivierter und gesitteter zu: Philosophen on the road - man kann aber davon ausgehen, dass dieser Satz so nicht zu halten ist.

25.5.: Es bleibt ein Dauerregen, der gefallen wäre, auch wenn er uns damit hätte eine Freude machen können.

26.5.: Auf dem Land zu leben ist eigentlich nix für alte Menschen.

27.5.: Während wir in aller Seelenruhe unseren Kaffee trinken, wurde die Stadt von Katholiken überschwemmt, die z.T. an den Haken von Baukränen in großer Höhe hingen: um Gott näher zu kommen oder um eine bessere Aussicht zu genießen: man weiß es nicht.

28.5.: Die restaurierte Sekretärin befindet sich noch immer auf der Ladefläche des LKW, der geöffnet dastand auf einem Schulhof unter einem kaltblauen Sonntagnachmittaghimmel bei Kaffee, Kuchen und Wein wie bei Hänsel und Gretel etwa eine Stunde nördlich von hier.

29.5.: Das lange Warten auf einen Spaziergang führt nicht unbedingt zu einem längeren Weg, der dann zurückgelegt werden kann.

30.5.: Denkmal für den unbekannten Dosenbiertrinker - Denkmal für den unbekannten Amokläufer.

31.5.: Ältere Herren mit Schwerkraftproblemen und gerne junggebliebene Damen mit Lockenprachtfrisuren, die sich zum Himmel hin orientieren, sollten keine Filme besuchen, in denen kaum gesprochen wird - auch, und gerade dann, wenn es dabei um Gott geht.

1.6.: Die Schwalben fliegen dicht.

2.6.: Die meisten Autofahrer fliegen nicht dicht über dem Wasser, um damit ihrer Lebensfreude Ausdruck zu verleihen.

3.6.: Jemanden auf den letzten Drücker zu überholen, um als erster dann an der roten Ampel zu stehen, hat etwas spermatoides - mit dem kleinen Unterschied, dass weder rote noch grüne Ampeln mit einer Eizelle irgendetwas gemein haben, der Vereinigungsprozess also per se zum Scheitern verurteilt scheint.

4.6.: Mit ganz langsamen Bewegungen den Berg.

5.6.: Bundesagentur für Hinrichtungen: Betrachten Sie sich nicht als Delinquent, sondern als Kunden!

6.6.: Aus viel Lärm um einen Nebel wird nicht immer eine Wolke, aber aus viel Lärm um einen Wind wird auch nicht immer ein Sturm.

7.6.: Man stelle sich Federballspieler vor, die sich bewegen wie die Schwertkämpfer in den Filmen wie etwa Tiger and Dragon.

8.6.: Die Erinnerung an eine bestimmte Bewegung ist im Körpergedächtnis verankert und ist auch nach längerer Zeit noch abrufbar - die Bewegung selbst aber hinkt dem nach Jahren aber möglicherweise ein wenig hinterher (immer einen halben Schritt zu spät in der Nähe des Balls...)

9.6.: Wenn ich mich entscheiden dürfte zwischen spontanem Männergesang (achromatisch) und Autohupen: der Gesang.

10.6.: Die Leute schmücken ihre Autos mit Deutschlandfähnchen - dass sie ihrer Autos überhaupt mit etwas schmücken: dort beginnt schon der Fehler!

11.6.: Aus einem Garten kann mit wenig Aufwand ein Urlaub werden.

12.6.: An Kühen kann man getrost und ungefährdet entlangschreiten.

13.6.: DIE DATEI HAT IMMER RECHT!

14.6.: Die vielen Autos mit den seitlich montierten Deutschlandfähnchen könnten auch ein anderes Wort illustrieren: Fahnenflucht.

15.6.: Die Brezelverkäuferin sagt Guten Tag zu den Brezeljüngern, die sich bisher nur spärlich zeigen: trotz des sonnigen Wetters scheint es noch kein guter Tag für Bekehrungen.

16.6.: Es fehlen noch 48!

17.6.: Jetzt fehlt keiner mehr - das ist aber nicht der Grund für eine Beschäftigung mitdem Nichts.

18.6.: Den Holzweg eingeschlagen, geht es ein längeres Stück bergan, um dann in einer Abfahrt zu enden (wie auch kaum anders erwartet).

19.6.: Reden über Alkohol kann ganz schön ernüchternd wirken.

20.6.: Reisebericht: Aachen versuchte sich vor uns zu verstecken, doch schlußendlich wollte uns die Stadt vor lauter Freude dann nicht mehr rauslassen.

21.6.: An der Autobahnraststätte sitzt ein dicklicher Mann mit Rucksack & kurzen Hosen auf einer Bank, scheint nirgendwohin zu gehören und auf seinem weißen T-Shirt steht in schwarzen Buchstaben das Wort: GASTGEBER.

22.6.: Mit zunehmender Lebensdauer erfolgt eine stetige Verkürzung der Frustrationsspanne.

23.6.: Zwei Pupillen unterschiedlicher Größe sehen schönes Wetter trotzdem in gleicher Entfernung.

24.6.: Nach fünfzehn Minuten zwei Schreie - am Ende sogar ein Feuerwerk.

25.6.: Hitze gönnt den Schlaf.

26.6.: Es gibt Orte, wo man die Bewohner nicht nochmal abends zum Joggen um den See rausschicken sollte, macht einfach einen schlechten Eindruck.

27.6.: Die Anreise hatte sich gelohnt: wir kamen uns sogar richtig nützlich vor!

28.6.: Zur Saarbrücker Inszenierung von Dürrenmatts Alter Dame: Eine Anspielung auf die griechische Tragödie sollte eine Anspielung auf die griechische Tragödie bleiben:

29.6.: Der erste Schreck über die Anzahl der vergeudeten Stunden wird etwas gemildert durch die Vorstellung der unverhofften Anhäufung von Bargeld.

30.6.: Kann man sich vorstellen, dass bei einer unverhofften Niederlage die Stimmung wieder umschlägt und plötzlich alle ihre Deutschland-Fähnchen an kollektiven Feuerstellen verbrennen (public burning)?

1.7.: Die Gräfin hatte sich am Vortage auf ihre ganz eigene Art im Ton vergriffen, was sie dazu bewog, einen Gong mitzubringen, mit dem man vortrefflich schönere Klänge erzeugen konnte.

2.7.: Auf dem Kopf stehend wäre alles von Anbeginn an gut geworden.

3.7.: Im See auf dem Rücken schwimmend, Ohren unter Wasser, über einem blauer Himmel mit einem zunehmenden Mond und zwei wegfliegenden Flugzeugen.

4.7.: Auch Salat zieht im Wasser stetig nach unten.

5.7.: In zehn Minuten wird Berlin sein.

6.7.: Es ist ein Leichtes, sich im Fernsehen zum Affen zu machen.

7.7.: Es duftet nach Wärme, Sommer und Schweiß ist besser als es duftet nach Winter, Kälte und Scheiß.

8.7.: Um 12 Uhr wird die Arbeit eingestellt (wohin wird sie eingestellt, warum wird sie eingestellt, warum wird sie nicht entlassen?)

9.7.: Ein Abend mit schwimmenden Pilzen und weißem Gesteinsstaub, der, zu kleinsten Partikeln zermahlen, geduldig jeden Witz erträgt.

10.7.: Sowas soll, darf und kann es nicht geben: Regen direkt über dem Aldi-Markt!

11.7.: Kreissprecherin ist ein schöner Beruf, trotzdem es am Anfang ziemlich gewöhnungsbedürftig ist, nie auch nur einen einzigen geraden Satz sagen zu dürfen: Kündigungsgrund!

12.7.: Zwei fallende Kugeln (2 typische Fälle von Erdanziehungskraft) beenden einen glücklichen Tag, indem sie ein Glas Wasser derart vom Nachttisch befördern (in vereinter Kraft), dass das Glas mit dem Boden auf den Boden, sprich: aufrechten Hauptes am Fuße des besagten Nachttisches landet, allerdings um 2/3 seines Inhaltes erleichtert: also: nix mit HALBVOLL oder HALBLEER.

13.7.: Sich trotz täglicher Arbeit in einem Gefühl permanenten Urlaubs zu befinden - das ist die Quelle steten Glücks (bestimmt nicht von Lao Tse, auch nicht von Diogenes: geh mir aus dem Urlaub!)

14.7.: Was sind ihre Adresse, was ist ihre Adressen?

15.7.: Aus einem Kugelgrill, der aussieht wie ein Fußball, kann man mit wenig weißer Farbe auch einen Grill herstellen, der aussieht wie eine Kuh und somit einen direkteren Bezug zu seinem Verwendungszweck hat.

16.7.: "Warum so und nicht anders" wäre auch ein schöner Ausstellungstitel.

17.7.: Wenn man in einem Traum jemandem noch eine Rechnung zu bezahlen hat, darüber dann aber wach wird, sollte man das Geld dann nicht doch spätestens nach dem Frühstück überweisen?

18.7.: Mach dir keine Sorgen, entsorge dich (entsorge dich unser...)

19.7.: Beim Entsorgen einer Leiche in einen Bienenstachel getreten, d.h. kurz vor Schmerz am Boden gekniet und dann Zähne zusammengebissen und weiter gemacht.

20.7.: Die Leere des Tages besteht in der anhaltend brüllenden Hitze: mit dem Kopf unter Wasser wird es ein wenig leiser.

21.7.: Im Baumarkt umherzurennen und sich gewahr zu werden, dass man selbst zu dieser Spezies Tier gehört, die man hier beobachten kann: kein Grund anhaltender Freude.

22.7.: Spontanes Schwimmen kann zu unvorhersehbaren Verwicklungen führen.

23.7.: Ganz viele Menschen aus dem hohen Norden singen im tiefen
Süden einen einzigen Buchstaben: und es handelt sich dabei keineswegs um ein "ü".

24.7.: Worin besteht der Unterschied zwischen gutem Qualm und schlechtem Qualm.

25.7.: Seit Tagen war der Mond verschwunden.

26.7.: Schnee sehen und schwitzen.

27.7.: Direkt am See gibt es einen Parkplatz, wo abends die Autos stehen und direkt daneben die Campingstühle mit den Leuten drauf, die nicht zum See gehen, ihn vom Parkplatz aus noch nicht mal sehen, aber trotzdem feiern: fast ein DRIVE-IN-SEE.

28.7.: Besser lyrisch als mürrisch.

29.7.: Hetze durch Putzen.

30.7.: Fast auf den gleichen Tag wie im letzten Jahr spielte dieselbe Kapelle nicht mehr ganz so frisch.

31.7.: Der Mann, der im Aldi-Markt kurz vor der Kasse fast seine kompletten Einkäufe wieder aus dem Einkaufswagen ausräumt und steif und fest behauptet, jemand anderes habe ihm die Sachen da hineingetan und dies sei ja die eigentliche Schweinerei...

1.8.: Was wirkt bedrohlicher: 1 großer Vogel oder 361 kleine (oder der Gedanke an die noch zu zahlenden Steuern im Verhältnis zu den zu erwartenden Einnahmen?)

2.8.: Vor genau einem Jahr hätte man diesen Satz nicht genauso schreiben können, nein: er hätte gewiss anders lauten müssen!

3.8.: Einen zerbrochenen Spiegel kann auch das tapferste Schneiderlein nicht mehr hinbiegen.

4.8.: Putzen putzen PUT - ZEN: es wird von Blut erzählt und ein Salat gegessen.

5.8.: Das Flugzeug, das eingebuddelt war, konnte auf dem viel zu kleinen Flughafen der Stadt (mitten in der Stadt, man kann es sich gar nicht eng genu vorstellen) erst starten, nachdem wir der viel zu stark geschminkten Frau die Schminke abgewischt hatten: allein im Abteil, das Flugzeug noch voller Sand, warteten wir auf das Unheil.

6.8.: Wenn man im Fernsehn (oder im Original) die Rennradfahrer (Straße) sieht, denkt man nie daran, dass die tatsächlich alle um Jahre jünger sind, als man selbst.

7.8.: Klara Diehl: immer ein gutes Geschäft!

8.8.: Sterne oder Löcher im Himmel.

9.8.: Müde allein genügt nicht.

10.8.: Wenn jemand auf einen Wecker guckt, ist es nicht immer die Uhr, die erschrickt.

11.8.: Bevor die Reise losgeht müssen wir alles im Bauch haben, damit kein Nachbar etwas finden kann.

12.8.: NA - HOST; FERN - HOST

13.8.: Wenn man Aegypten Ägypthen nennt, kann es sein, dass es bald keine Kreuzworträtsel mehr geben wird (wird Afrika mit p oder mit b geschrieben?: weder noch!)

14.8.: Ich wollte ein Bild mit einem konzentrierten Gesicht machen - aber da war kein Gesicht.

15.8.: Der frühe Angler fängt mit Wurm.

16.8.: FITFESCH - FETTFISCH

17.8.: Zigarettenstummeln liegen im Sand und sagen kein Wort - deshalb heißchen sie ja auch Stummeln (und nicht etwa Murmeln z.B.)

18.8.: Ganz viel nix machen.

19.8.: Der Retter kommt zu Fuß, ist aber nicht in der Lage, die alte vertrocknete Pisse der anderen komplett wegzuriechen.

20.8.: Edeka ist scheiße, Aldi ist geil, Norma geht!

21.8.: Am Abend sich 1/4 des Tagesverdienstes genießenderweise in einem Speiselokal in den Schlund zu schieben: das freut nicht nur den Wirt.

22.8.: An- und Verkauf: Gedanken zu Höchstpreisen, zahle sofort.

23.8.: vierfünffünfsieben: vierfünfsiebensechs: viersechsfünfsieben: vierfünfsechssieben: eine Zahl führt zum Glück und wurde schon dreißigtausendmal eingetippt und ebnete den Weg zum Erfolg: und dann plötzlich weg und vergessen und kein Herankommen mehr im Hirn: und dann plötzlich wiedererkannt und gelesen und gedacht: vierfünfünfsieben: aha: nie wär ich da wieder dran und draufgekommen.

24.8.: Ein Gewitter im vertrauten Wald.

25.8.: Wenn man sich Regen anhört, kommt man dem, was man weißes Rauschen nennt, recht nahe, aber man hört dann doch Regen, weil auch bei schlimmsten Wolkenbrüchen immer noch ein bis zwei Tropfen fehlen, um 1 wirklich einwandfreies weißes Rauschen zu erzeugen.

26.8.: Ohne Luft ist auch der schönste Wald ein Nichts.

27.8.: Ich bewege mich nicht, denn ich sitze im Haus, aber mir fällt auch kein Regen auf den Kopf, denn ich sitze im Haus.

28.8.: Kann nicht aber will nicht - will nicht aber kann nicht!

29.8.: Will nicht oder kann nicht!

30.8.: Der Regisseur erzählt nur eine Geschichte, die ich glauben kann oder nicht, anstatt dass er mir eine Geschichte erzählt, bei der ich am Schluß nicht mehr weiß, was ich glauben soll oder nicht.

31.8.: Hängt am Hänger, hallt in der Halle, zuckt im Zug, bäumt sich am Baum.

1.9.: Man kann seine eigenen Bilder klauen, ohne dass das irgdenjemanden interessiert!

2.9.: Die perfekte Beherrschung der Form führt zur Heilung.

3.9.: Areal und Arsenal haben einen Bruder: Arenal heißt dieser und arbeitet als Zahnpasta.

4.9.: Saarländische Orte: fahren sie von Stinkenbert über Bilderstock nach Märchenweiler und von dort zum heiligen Wald: gehen sie nicht über Landesweiler!

5.9.: Ein Rohr mir einem "R" draufgemalt: ERROR

6.9.: Noch ein "T" vor das Ganze: Terror

7.9.: hArthBasel

8.9.: knallharthbasel - knallharthcorebasel - knallhartchorbasel - schonwiederkopfwehvonzuvielarbeitscheiße

9.9.: wir sind wieder wer: ich bin wieder was

10.9.: Man stelle sich vor: ein ganz normaler Laubwald und plötzlich darin eine Erscheinung: ein einziger Baum in komplett strahlendem Weiß (in einem Nadelwald ginge dies natürlich auch: jedes einzelne Nädelchen: weiß!)

11.9.: Im rheinfränkisch-saarländischen Heimatdialekt geht folgendes Bilderrätsel: ein Rohr mit einem angeklebten Haar ist dann ein Horror.

12.9.: Man stelle sich jetzt vor: "über allen Wipfeln ist Ruh'" dargestellt vermittels einer Ansammlung von Gegenständen.


13.9.: Ob die Abschaffung des Buß- und Bettages auch nur einen einzigen Arbeitsplatz geschaffen hat, spielt keine Rolle: als nächstes wird am Urlaub geknabbert und dann führen wir die Kinderarbeit wieder ein!

14.9.: Ein Pflegeheim mit dem Namen SEID GETROST ist schon schlimm - wie sollte man es aber auch anders nennen, SEID BEUNRUHIGT etwa?

15.9.: Das Klavier ist so groß, dass man darin herumlaufen kann: wir laufen und klopfen auf Tasten und Holz und alle möglichen Teile und spielen dabei ein wildes Stück von Chopin.

16.9.: Die eigenen Füße in Bronze gegossen.

17.9.: H.C. Artman konnte auch ein Dichter sein, ohne dass man je ein Wort von ihm gelesen hat.

18.9.: Nina Hagen ist der Arno Breker der Punk Szene.

19.9.: Kunst kommt von künstlich (klar: keine sonderlich originelle Erkenntnis, aber Kishon wäre vielleicht damit geholfen gewesen, wenn man ihm hätte helfen können ).

20.9.: Wäre Leonardo da Vinci ein Vogel gewesen, hieße das Bild wahrscheinlich: der letzte Abendwurm.

21.9.: Hast du draußen schon alles durchwüstet - will sagen: durchforstet?

22.9.: Da hatten Sie aber einen schlimmen Umfall, zu dem Mann, der auf der Straße lag.

23.9.: Jeden Tag nur einen Satz schreiben zu dürfen, ist manchmal ganz schön garstig, auch, wenn einem an anderen Tagen dafür schier garnix einfallen will.

24.9.: enttäuschende Projektionen - projizierte Enttäuschungen - projektierte Enttäuschungen

 


25.9.: Von der Anzahl der Ausrufezeichen lässt sich nicht auf den Grad der Erregung schließen!!!!!!!!!!!!!!!

26.9.: etwas mehr Geduld, bitte

27.9.: Versteck dich hinter dem Schrank, damit ich dich besser finden kann!

28.9.: Es gibt Leute, die bis heute noch nie eine Frühschicht gemacht haben, einem aber Vorhaltungen machen, wenn sie selbst dann abends länger arbeiten.

29.9.: Ein großer, unglaublich häßlicher und schwarzer Hund mit dem Namen Ratenzahlung: er wird gepflegt, gebürstet, steht vor der Tür und bellt trotzdem.

30.9.: Kühe, die bis auf's Blut gemolken werden, gehen zum Geburtstag und treffen dort auf einen Franzosen mit Goldkettchen, geföhntem Haar und Ohrring und goldener Uhr und was man sich noch alles so vorstellen kann: sobald man aber weiß, er ist Elsässer, denkt man an Tomi Ungerer und alles ist viel viel sympathischer.

1.10.: Kunstszene und Kunstzähne - ein verteufelt großer Unterschied!

2.10.: Für alle 10.000 kann man mit 57 rechnen!

3.10.: Kaum geht man vor die Tür, erlebt man was: manchmal muss man aber erst gar nicht aus dem Haus, z.B. bei Überschwemmung im Hausflur gilt auch das bereits als Erlebnis.

4.10.: Das kleine Hormon kam, sah und siegte.

5.10.: Ein Zimmer, das so groß wird, dass man daneben kaum noch Platz hat, und das sich darüberhinaus auch noch im Ton vergreift, muss zurecht gestutzt werden auf Normalmaß, damit es in die Ecke passt und sich schämen kann.

6.10.: Alle Menschen werden müder!

7.10.: Letztens ein Mißverständnis im Radio: statt kein Verzicht auf Urananreicherung: kein Verzicht auf Korananreicherung.

8.10.: Es gibt in Rheinland-Pfalz keinen Ort, der Heiligenschein heißt.

9.10.: Die Kamikaze-Fliegen, in der noch feuchten Ölfarbe auf dem Himmelbild klebend, gingen nicht in die, sondern auf der Kunstgeschichte ein.

10.10.: Ob man es erlauben sollte, dass sich die Leute gegenseitig die Köpfe einschlagen, wenn es ihnen denn ein tiefes Bedürfnis sein sollte, Unbeteiligte dabei allerdings versprochen unbeschadet lassen?

11.10.: Die Rolling Stones waren mit 30 schon alte Säcke.

12.10.: Bruce und Brucenella, Adam und Efeu, Tatjana, Ulf und Ute

13.10.: Telewittchen.

14.10.: Der Tag begann ziemlich verkehrt: die Wolken lagen schon morgens schlapp auf dem Boden...

15.10.: Die Stadt lullt dich ein mit ihren Häusern und vor der Bäckerei stehen die Menschen Schlange (oder sollte man sagen "die Männchen"?)

16.10.: Eine Regenwolke, die sich einfach nicht bewegen will wie eine Regenwolke.

17.10.: Dem Hund hängt das Gebiß beim Laufen aus dem Maul heraus.

18.10.: Hündchen, Zweimalinternet, Marlene und Geschirr.


19.10.: Die Wuppertaler Busbetriebe sollte man zukünftig nicht mehr unterstützen!

20.10.: Die Tankstelle des Vergessens (na super...)(=Neues von der PIN-Nummer)

21.10.: zu Francis Bacon: Der Manierismus beginnt dort, wo einem nix mehr einfällt und man sich zu sehr auf das bereits Gewesene verlässt.

22.10.: Plötzlich und unerwartet mit dem Fahrrad an der Stelle zu sein, von der man letztens noch dachte: hier möchte ich für mein Leben gern mal mit dem Fahrrad sein...

23.10.: Ist abends im Dunkeln Ruhe zu haben genauso schön, wie nachmittags in strahlendem Sonnenschein?

24.10.: Manche Leute sitzen so fett hinter ihrem Lenkrad, dass sie noch nicht mal mehr eine Kurve fahren können.

25.10.: Manche Gedanken erscheinen wie eine leicht ins Dreidimensionale gebogene weiße Fläche mit dunklem Rand, schräg gestellt und verquer zur Masse der anderen Gedanken - und auch mit größter Mühe lassen sie sich nicht zu den anderen hinabbiegen.

26.10.: Picasso hatte am fünfundzwanzigsten Geburtstag und nicht am sechsundzwanzigsten.

27.10.: hellblöd - dunkelblöd - mittelblöd

 

28.10.: Nebel verdeckt die Sicht auf den Wäscheständer: das hilft auch nicht dabei, die wahren Probleme wirklich zu lösen (gib' mir Schokolade und ich kau' dir was vor).

29.10.: Über Fidel Castro im Radio: motorische Störungen oder notorische Störungen?

30.10.: Wer nix wird, wird verwirrt.

31.10.: so wird es kommen: wenn man in den Himmel kommt, wird dort auf einer verschlissenen Couch ein kleines Männchen sitzen, Schnautzbart, fettige Haare, alter 70er Jahre Adidas-Trainingsanzug (dunkelblau mit weißen Streifen), die Flasche Bier vor sich, die Glotze läuft: und das ist dann dieser Gott, den man sich immer irgendwie anders vorgestellt hat (hoffentlich hat er wenigstens eine Fernbedienung... )

1.11.: Eine Dagmar in Punk-Version und eine Dagmar in Sekretärinnen-Version: beide haben rote Münder und gezupfte Augenbrauen (wie ist der Plural von Dagmar: Dagmen?)

2.11.: Im Schwimmbad: nichts als schwimmende Kaffeekränzchen und einen hypernervösen Motorsportler, den es ins Wasser verschlagen hat.

3.11.: Eigentlich sollte es eine Gisela werden, wurde dann aber doch eine Erika.

4.11.: Entweder kommt da einer, der spinnt, oder es ist einer, den ich kenne (oder beides...)

5.11.: Wenn schon der Foto-Automat am Bahnhof zum ungewollten Intelligenztest wird...

6.11.: Ein Rotkehlchen hat einen Propeller und ein Hubschrauber nicht.

7.11.: Klassische Filmbewertungsstufen: dafür würde ich jederzeit wieder Geld ausgeben - den würde ich mir ein zweitesmal durchaus mal wieder ansehen wollen - den würde ich mir kein zweites mal wieder ansehen - für einen Billigfilmabend ganz in Ordnung - muss man nicht gesehen haben - da tut es mir um das Geld leid (Tom Tykwers und Bernd Eichingers "Parfüm" ist für einen Billigfilmabend ganz in Ordnung, mehr als 4,- Eur sollte man aber nicht ausgeben müssen).

8.11.: In Amerika haben die Demokraten das Capitol erobert: Amerika wird weiterhin Amerika bleiben.

9.11.: Wittgenstein für Sekretärinnen: wovon man nicht schweigen kann, darüber muss man sprechen.

10.11.: Wenn man Rudolf Steiner mit dem Auto zur Schule gefahren hätte, würde es heute die ganzen Waldorfeltern nicht geben, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren.

11.11.: Trotz einer anstrengenden Woche ein lockerer Hals.

12.11.: Die meisten Videokünstler sind und bleiben Zeitdiebe.

13.11.: mirnichtsdirnichts - mirwasdirwas

14.11.: SCHWEBEN - NORWEGEN

15.11.: Heute morgen so sehr darüber gefreut, dass wir schon Donnerstag haben und die Woche bald vorbei ist und dann gemerkt, dass ich bereits so viel arbeiten musste, dass ich denke: es ist schon Donnerstag, dann habe ich gemerkt: es ist erst Mittwoch (Müdwoch): zuviel Arbeit macht die Woche langsam.

16.11.: WIDMEN - WEISEN

17.11.: Wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es auch wieder heraus (->: "Kuckuck!" ->: "Arschloch!" )

18.11.: Bei einem Eintrittspreis von 26,- EUR kann man nicht einfach so spontan beschließen, in ein Konzert zu gehen, beispielsweise: ein Preis von solch stolzer Höhe verlangt Vorfreude, wochenlange Vorfreude am besten: diese ist sozusagen im Preis mit drin und will nicht verschwendet werden.

19.11.: Eine Aussicht, die links und rechts verbaut ist durch eine dichte Hecke: ein schlauchartiger Blick auf eine - an sich - freie Landschaft (mit Gegenwind dann auch noch); frei und unfrei gleichermaßen.

20.11.: Eine Dose in kräftigem Schwarz und ein Engel in zartem Grün.

21.11.: Es ist gar nicht so einfach, eine Versicherungsgesellschaft ernst zu nehmen, die schreibt, man solle sich "noch in 2006" einen Garantiezins sichern -: in einer Zahl kann man nix tun, es sein denn, man ist englisch.

22.11.: Der Engel des Wurstbrotes.

23.11.: Ich schnarchtete und träumtete ich sei ein Musiklehrerer.

24.11.: Wenig Anstrengungen im Vorfeld, ein schlimmer Nachmittag und dann doch noch einen unlockeren Hals.

25.11.: In jeder Schlagzeile über Baselitz kommt das Wort "Kopf" vor oder "auf den Kopf stellen" - dabei hat er die Welt nicht auf den Kopf gestellt, sondern einfach nur umgedreht (oder müsste es heißen: noch nicht einmal umgedreht? )

26.11.: Bolsternang: so unvorstellbar ruhig: man hört dort nachts noch nicht einmal die Kühe schnarchen (siehe auch Eintrag 29.11. )

27.11.: Wankelgemütlichkeit.

28.11.: Der Blick von oben über die Landschaft: und fast so typisch für das Allgäu wie die Wiesen: die kleinen aufsteigenden weißen Rauchwölkchen überall, als würde man sich von Ort zu Ort auf diese Art verständigen wie früher die Indianer bei Karl May.

29.11.: Eine Kurklinik mit dem Namen Überruh, als sei dies eine Steigerung von etwas (Ruhe macht glücklich - Überruhe macht glücklicher - über allen Überwipfeln übe ich Überruhe überaus gerne aus ).

30.11.: Zwei ziemlich gleich unerträgliche Menschen, die sich im vollbesetzten Zug zufällig gegenübersitzen - niemals zuvor begegnet - (Mannheim - Homburg): Stoff, aus dem sich Eskalationen basteln lassen.

1.12.: Die Mutter, die mit ihrem ältesten Sohn und dessen Freunden zusammenleben will, die eine Blaskapelle bilden, statt mit ihrem Mann, der nur ein einzelnes Saxophon spielt und langsam blasend seine Tage zählt.

2.12.: Freude durch Zukunft.

3.12.: Bei dem Haus handelt es sich um den Tagungsort der hochangesehenen Vereinigung der Freunde der Symmetrie.

4.12.: Es geht nichts und es kommt nichts.

5.12.: Ein totes Auto und die Häuser, in denen wir nicht gelebt haben.

6.12.: Auf einem merkwürdig kleinen Flughafen verpasse ich dreimal hintereinander das Flugzeug aus banalsten Gründen, die Ticket-Verkäuferin denkt, sie könne nach dem ersten Andrang Pause machen und schwatzt mit ihrer Kollegin vom Parfümgeschäft und lässt sich nicht überzeugen, mir doch rechtzeitig ein Ticket zu verkaufen, ich komme nicht rechtzeitig vom Klo und dergleichen, das vierte Flugzeug kommt und kommt nicht (alle Stunde fliegt hier eines von Dänemark nach Saarbrücken) - wir werden mit dem Bus auf eine Art Aussichtsturm transportiert und es geht das Gerücht, alle bisher abgeflogenen (und von mir verpassten) Flugzeuge seien abgestürzt, während wir immer noch nachhause wollen und auf das vierte warten und sich die Frage aufgedrängt, haben wir jetzt überhaupt noch den Mut zu fliegen, rufe ich laut aus, dass ich drei abgestürzte Flugzeuge verpasst habe aus banalsten Gründen und das müsse ein Zeichen sein und wenn ich jetzt mit dem vierten Flugzeuge fliegen dürfe (Gott liebt mich!!! ), dann wird mit Sicherheit nichts passieren; das Flugzeug kommt dann irgendwann, wir fliegen alle mit und kurz vor der Landung kommt der Co-Pilot bei uns vorbei und erzählt uns was von Pilot und Co-Pilot, die im Streit aufeinander geschossen haben, weshalb die ganzen Katastrophen passiert seien, wir landen sicher und bemerken, dass unser Flugzeug recht klein ist und einem etwas größeren schwarzen Auto ähnelt (es bleibt anzumerken, dass sich der Flughafen auf französischem Boden befindet und dort Straßenbahnen fahren).

7.12.: Denkschmalz.

8.12.: ...ob aus einem Bißchen auch ein Biß wird?

9.12.: Man muss in einem Zimmer auch die Arme ausstrecken können, sonst ist es kein Zimmer.

10.12.: Je kleiner das Auto, desto stärker dehnt sich die Zeit, besonders im Winter.

11.12.: Raus mit der Sprache - rein mit der Sprache!

12.12.: Die Suche nach dem großen Gelb.

13.12.: Vogelkrippe.

14.12.: Knetegard, hilf!

15.12.: Der Boden des Balkons ist kein Skizzenbuch!

16.12.: Generell wird zuviel geredet.

17.12.: In zwei sehr unterschiedlichen Büchern am selben Tag fast den gleichen Satz gelesen, bei dem, nach dem Genuss zweier sehr unterschiedlicher Getränke, ein sahnig weißer Schaum auf der Oberlippe zurückbleibt (die beiden Autoren sind fünfzehn Jahre voneinander entfernt ).

18.12.: Rotsehen am Nachmittag und Rot Sehen am Abend.

19.12.: Die Leute vergessen ihre Telefonrechnung und beschweren sich darüber dann bei der Telefongesellschaft.

20.12.: Ich esse ein Butterbrot und denke an ein Haus: wir können durch das Fenster der alten Wohnung sehen, obwohl wir sie bald verlassen werden: ein interessantes Phänomen.

21.12.: Kleinere Sünden werden in der Regel sofort bestraft, größere erst gegen Abend (und an einem solchen Tag haben sowohl Frank Zappa als auch Reinhard May Geburtstag).

22.12.: Kleine gelackmeierte Tiere stehen am Stock im Garten.

23.12.: Er fürchtete den Früchtetee.

24.12.: Es gibt eine Grenze für Kritik.

25.12.: keine Beobachtungen - keine Gedanken...

26.12.: Ein Speisefisch schwimmt zuguterletzt auf meinen Teller - ich vergesse, wie ich heiße, und lange heißhungrig zu: der Fisch lacht mich an, wie man so sagt, obwohl es sich, im großen und ganzen gesehen, nicht um meine eigene Vergangenheit handelt.

27.12.: Margarine ist sehr viel besser als Migräne.

28.12.: Jennifer Klopetz und der Latrino-Lover.

29.12.: Nachts hatte ich den Auftrag, Töne meines besten Freundes von einem kleinen Abspielgerät aus über ein Kabel in einem Garten in der Nachbarschaft einer bestimmten Pflanze in Endlosschleife abzuspielen: die anderen fühlten sich genervt und in ihrem Lerneifer gestört; jedoch: wer wollte das schon wissen (es sollte aber gesagt werden, dass es sich um einen sehr gepflegten Garten handelte).

30.12.: An einem Abend, an dem selbst die Schauspieler merken, dass sie in einem lausigen Stück spielen, machen anschließend fahlgeschminkte Demonstranten auf ihre zerfallenden Häuser aufmerksam (und noch was: in dem Stück spielt eine Blaskapelle eine Komposition, die es auch von Miles Davis auf Platte gibt - und heute morgen beleuchtet die Leselampe am Bett eine auf dem Beistelltisch liegende Miles Davis CD derart, dass sie von dem reflektierenden Licht an die Decke projiziert wird und quasi als aufgehende Sonne den neuen Tag begrüßt - gottseidank war es nicht auch noch just die CD mit besagter Komposition, das wäre dann doch ein wenig zuviel des Guten gewesen) .

31.12.: Der Schatten einer selbst.

1.1.: fairsager

2.1.: Ein Makler sollte wissen, dass man nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen kann.

3.1.: Wenn man sich nicht mehr so viel anguckt, kann man bald auch selbst wieder was sehen.

4.1.: Der Busfahrer konnte an einer zu engen Stelle einer Kurve (es ging innerorts bergauf - links und rechts Einfamilienhäuser) mit seinem Gelenkbus nicht mehr weiter und hat daraufhin die Fahrgäste gezählt: zuwenig Männer, erklärte er uns, wären mehr Männer in dem Bus gewesen (mindestens zehn), hätte er die Berechtigung gehabt, einige der Häuser zu schrammen, um weiterfahren zu können; bei weniger als zehn männlichen Fahrgästen sei ihm das aber untersagt (wir mussten den Bus also verlassen und unser weiteres Glück zu Fuß versuchen).

5.1.: Jede noch so widerborstig scheinende Linie in den Blättern Paul Klees ist kontrolliert bis in das kleinste Zittern, alles ist bis ins kleinste Detail vermessen und abgewogen, nichts zu schwer.

6.1.: Das blinkende Licht am Ende der Kiste, die auf den Namen "bedürftig" hört.

7.1.: Die Frage bleibt, ob Strawinsky so komponiert wie Paul Klee gezeichnet hat (ach - m - - - mhm - ach m aha m -mhm - ach ).

8.1.: Eine Entzündung des Selbstwertegefühles, hervorgerufen und ausgelöst durch das unbedachte Anwenden eines ungeeigneten Ordnungsprinzipes.

9.1.: Das ist nicht mehr als gerächt.

10.1.: Im Fernsehen gibt es manchmal solche Sätze, wie z.Bsp.:"Wie konnte das nur passieren?"

11.1.: Darf man über Journalisten lachen?

12.1.: Jesus Maria Rilke

13.1.: Sollte man davon ausgehen, es habe etwas zu bedeuten, wenn man den ganzen Tag lang Kisten gepackt hat und abends in geselliger Runde die unbeugsame Lust verspürt, sich über den Tod zu unterhalten?

14.1.: Ein Berg, der von einem etwas höheren Standpunkt aus betrachtet aussieht wie plötzlich eingeebnet; Wolken, bei denen es aus diesem Blickwinkel gleich viel mehr auffällt, dass sie unten immer flach und fast wie abgeschnitten wirken (und nach oben immer schön hellweiss und rund gewölbt)(warum ist das eigentlich so?)(man stelle sich bei Berg hier allerdings nix alpines vor, da wird das wohl kaum funktionieren, eher gewölbte Hügellandschaft, ca. 400m über Normalnull).

15.1.: Allerdings und die vierzig Räuber.

16.1.: Es gibt Tage, da ist es besser, man hat keine Idee.

17.1.: Fersehen ist Vogelverdummung!

18.1.: Nicht Ruhe vor dem, sondern Ruhe während des Sturmes: fast wie bei der Ölkrise 1973 ist kaum jemand unterwegs.

19.1.: mundtot - todmüde - mundtod -

20.1.: Hormonöoparty - völlig unhormonöo

21.1.: Sonntag: Es gibt nur einen einzigen Weg, den man hier gehen kann: die Aussicht ist gut, links und rechts steht alle paar Meter ein Pferd, auf das es ausgiebig regnet: der Mann pfeift, das Pferd kommt, der Hund bellt, keine Nadel fällt vom Baum.

22.1.: Keine Macht für Christian B., Christian G. und Christian S.!

23.1.: Charme - Scham

24.1.: Von der Luft, die man eigentlich atmen wollte, erwürgt zu werden (und nachts das Licht anzuschalten, damit der Raum größer wird).

25.1.: Massenmedien - Massenmädchen

26.1.: Geteilter Humor ist halber Humor.

27.1.: Intelligenz für alle!

28.1.: Erinnerungen sind der Tod - (mein Herz ist dick).

29.1.: Wir machen uns fett für die Zukunft.

30.1.: Das VERLIER - VERLIER Prinzip (oder: die Prinzessin auf dem Kartoffelpürree).

31.1.: Die neueste Folge aus der beliebten Vorabendserie: Was hat ihr Chef eingentlich früher so gemacht?

1.2.: Wintersport wird langsam zur Hallensportart: Der neue Papst sieht ein wenig anders aus, als man ihn in Erinnerung hat, aber er läuft treppauf (in zügigem Tempo) und auf mancher Stufe hält er inne, um an der Wand etwas zu betrachten (ob ein Bild oder einen Fleck bleibt unklar); er trägt ein merkwürdig hellleuchtendgraues Toupet auf der vorderen Hälfte des Schädels - eine junge Frau in hellweissem Kleid (unterknielang) begleitet ihn im Hintergrund laufend (man hat sie sich mit blondem lockigen halblangem Haar vorzustellen, ansonsten eine hellhäutige Version von Naomi Campell - allerdings ohne die modisch derzeit unverzichtbaren dickwülstigen Lippen. )

2.2.: sich glücklich sprechen - sich unglücklich sprechen

3.2.: Eine staubige Matratze fliegt vom Balkon des zweiten Obergeschosses: ein weiterer typischer Fall von Erdanziehungskraft; ebenselbiger Balkon schien von oben gesehen immer höher, als man von unten aufblickend dachte.

4.2.: Ein kleiner Hund wird als Störenfried empfunden und von zwei größeren, eigentlich friedlich aussehenden, mit den Zähnen gepackt und abmahnend scharf gebissen: es ist ein Leichtes, sich den Genüssen des Sozialneides hinzugeben, sich an Ungerechtigkeitsbeklagungen zu laben, sich ansonsten aber dem duckmäuserischen Geschwindigkeitsrausch eines FIAT hinzugeben.

5.2.: ein kleinwurstiger Mann: ein geringwurstiger kleinfügiger ein geringfügiger kleinwurstiger eine kleine geringe Fügungswurst - alles in allem: strampelnd und darniedertretend die umgebende Umgebung in aller geringfügigen Wurstigkeit: ich weiss, dass ich weiss und milde grinsend.

6.2.: Solange man nichts tut, wirkt es am besten.

7.2.: Präsentiere dich in zehn Minuten: zeige 10.000 Bilder in zehn Minuten!

8.2.: Dran denken, die Trendsportart Power-Sitting in der Öffentlichkeit gewinnbringend zu lancieren.

9.2.: eine spätwissende Frühgeburt

10.2.: Ich ziehe in eine WG und bewohne dort drei winzige Zimmer, in denen man noch nicht einmal ausgestreckt liegen kann: in dem mittleren dieser drei Zimmer befinden sich drei Klos, die von allen anderen benutzt werden, aber mir macht das nichts.

11.2.: Ich entdecke noch vor dem Einschlafen einen indischen Elefanten, der einen kleinen Fernseher auf seinem Rücken trägt.

12.2.: Strahlende Gesichter nach einem gelungenen Buffet!

13.2.: Dieselbe Geste wie vor genau einem Jahr, einmal morgens und einmal abends, ohne es zu beabsichtigen: das ist wahre Kontinuität.

14.2.: Warum kann man sich Frank Zappa eigentlich immer nur haarig vorstellen?

15.2.: Der Traditionalist: Bäume im Wald und Schnee im Winter und bleib mir nur vom Hals mit deinen Schränken!

16.2.: Manchmal hilft nur Schlaf über die Müdigkeit hinweg.

17.2.: totgeredet - lebendiggequasselt

18.2.: Sich aus dem Bett quälen, um etwas zu tun, um dann beschimpft zu werden, genau dieses nicht getan zu haben: sie erkennen die große Weisheit des Zimmers gerade in dem Moment, wenn sie den Blick von der Tapete Richtung Decke lenken!

19.2.: Dass es ein ganz besonderes Lebensgefühl vermittelt, wenn man sein ganzes Leben von Anbeginn an immer wieder nur auf rote Ampeln trifft, ist derweil eine Binsenweisheit; kann aber jemand, der sich durch jedwede Regel gegängelt fühlt, jemanden verstehen, der an jeder roten Ampel stehenbleibt?

20.2.: Ich besuche eine ehemalige Freundin, die in einem kleinen Appartment in einem Hochhaus lebt, und schon beim Blick aus dem Fenster merke ich, dass irgendetwas anders ist: irgendwie scheint alles militärisch kontrolliert - auch ich gerate in Verdacht, denn es klingelt am nächsten Morgen an der Tür: ein Mann mit einem dunklen Anzug und dunklen, leicht gelockten Haaren kommt herein und verhört mich - schließlich ruft er den sogenannten "Schlächter", der mir ein kleines, scharfkantiges Messer an die Halsschlagader hält, um die Wahrheit meiner Aussage zu überprüfen.

21.2.: Ob Chinesen Zimmer (Decken) weiss streichen - bzw. weiss gestrichene Wände und Decken schön finden?

22.2.: Die Betrachtung eines Schrotthaufens kann von mindestens zwei Seiten aus erfolgen.

23.2.: Sein Werk wurde in exzeptioneller Weise von anderen vorweggenommen.

24.2.: leiner eiser und

25.2.: Politiker zeigen sich den Vogel, den sie vorher mit einem Spaten selbst eingegraben haben: Tiersymbolik.

26.2.: Es ist schon interessant, dass der Regisseur des deutschen oscar-prämierten Filmes "Das Leben der Anderen" den Namen Florian Henckel von Donnersmarck trägt; das ist ein wenig subtiler als France Gall, geht aber in dieselbe Richtung.

27.2.: gepickselt

28.2.: Der Pizzabäcker in seinem Laden stand gestern um 19Uhr05 in der absolut identischen Haltung (vornübergebeugt, das Telefon zwischen linker Schulter und linkem Ohr eingeklemmt - scheinbar unbeweglich - scheinbar eine Bestellung entgegennehmend) am selben Platz wie heute (allerdings bereits um 18Uhr35).

01.03.: "Er lachte, um seinen Geist aus der Knechtschaft seines Geistes zu befreien", dieses Zitat nachmittags gelesen und doch: was nutzt das, wenn es abends dann doch schmerzhaft auf die Glatze regnet?

02.03.: Bis zur Unkenntlichkeit entzückt.

03.03.: Hustensand.

04.03.: Das Zimmer im Studentenwohnheim ist so klein, dass man hineinkriechen muss.

05.03.: Ich will blau, aber niemand kommt und bringt mir welches.

06.03.: Schon wieder ein Tag: als hätten wir nicht gestern bereits einen gehabt.

07.03.: Privatkuchen in Deutschland auf dem Vormarsch!

08.03.: Kühlranken und Herden sind jeweils kaum ein Unterschied oder nur minimal.

09.03.: dieser Aushalt st ein ahrdienst

10.03.: ein plötzlicher Brotaufstrich

11.03.: Aushalt Stein Fuhrdienst

12.03.: Der kleine Mann kommt, guckt wie Honecker und erklärt, dass Sich-Hinsetzen Frauensache sei, er selbst habe selten gesessen, wann auch...(und: warum auch...)

13.03.: Zwei Frauen sitzen sich im Gespräch gegenüber und sehen aus wie eineiige Zwillinge, selbst die blonden, im Sonnenlicht schön schimmernden Härchen an den Unterschenkeln schimmern gleich schön: das Fernsehen bringt solche Paare zum Gespräch zusammen, eine davon halbprominent (etwa im Range einer Moderatorin des Südwestrundfunks, Bereich Kultur), die andere unbekannt, Privatmensch, aber beide, wie gesagt: wie eineiige Zwillinge -: man unterhält sich angeregt (der Privatmensch stellt auffallend mehr Fragen als umgekehrt), alles in allem eine interessante Idee...später, beim Versuch, mit einem kaum zu beschreibenden, barhockerähnlichen Gestell einen Berg hinunterzufahren, komme ich ins Trudeln und verliere hoffnungslos jederlei Halt.

14.3.: Auch in seiner Geburtsstadt kann man sich zu spontanem Tun hinreißen lassen.

15.3.: Ratlosigkeit über das abendliche Grün.

16.3.: Die Schnitzelfresser kommen am Donnerstag!

17.3.: Schmerzkeks.

18.3.: Darmwal.

19.3.: Ich atme und du erschrickst.

20.3.: Zum Geburtstag der kleinen Mutter gab es einen kleinen Wasserkessel - und wir gedachten später am Abend dann auch noch der Mutter der kleinen Mutter, die, ganz klein, sogar fast unvorstellbar war.

21.3.: Vielleicht hat Elias Canetti recht und man muss Stacheln, die einem zugefügt wurden, dann doch irgendwann an andere weitergeben, um sie endlich loswerden zu können, und so mag ein Schweigen dann doch unterschiedliche Gründe haben, um schlussendlich dann doch ungewollt zum gleichen Ende zu führen.

22.3.: Unter einem Pseudonym ein großer Kritiker werden.

23.3.: Ich war ganze zwei Tage im Kindergarten und habe nicht das Gefühl, dass ich das jetzt alles irgendwie nachholen müsste.

24.3.: Für viele Menschen könnte man sie gut gebrauchen: die Dumpfabzugshaube.

25.3.: Pflanzen anzen in Arten; schön durchaus, aber was ist mit der Vorbereitung?

26.3.: Aprilnasen.

27.3.: Es läuft etwas ab und kostet Zeit (Zeit kosten, das Gegenteil: Zeit verdienen?).

28.3.: Der achtundzwanzigste Schmerz.

29.3.: Wir kotzen selbst (hier wird noch selbst gekotzt).

30.3.: Spätestens gegen halb 5 war das Sprechzentrum empfindlich gestört - und wir mussten trotzdem noch aushalten bis kurz nach 6.

31.3.: Ingrid Steeger hat direkt am 1. April Geburtstag: was sagt uns das?

1.4.: Vor lauter Aufregung war die Wärmflasche bereits ganz kalt geworden.

2.4.: Eine Landschaft, die vertraut ist und doch gleichzeitig fremdelnd überwältigt - ein Erschöpfungszustand, der einem nicht vertraut ist und doch gleichzeitig fremd und überwältigend.

3.4.: Das erste Insekt im Auge für dieses Jahr: typisch Kerbtier allerorten.

4.4.: ALDI informiert; nicht die einzigen, die einen ständig informieren, aber: gottseidank und leider.

5.4.: Mit meiner Großmutter, die schon geraume Zeit tot ist, war ich auf zwei Feste eingeladen, eines in Frankfurt und eines in Schwäbisch-Gmünd, beide am selben Abend; ich war dabei, die Fahrkarten am Bahnschalter zu organisieren, bis ich kurz vor der Abfahrt gemerkt habe: man kann nicht zuerst nach Frankfurt, dort ein bißchen feiern und anschließend abends noch nach Schwäbisch-Gmünd.

6.4.: Es hat durchaus bereits immer etwas Entwürdigendes, wenn man an seinem Geburtstag zur Chefin gebeten wird (durch eine dritte Person übermittelt), um eine Tafel Merci Schokolade (soll wohl symbolisch sein) überreicht zu bekommen; übertroffen werden kann das aber desweiteren dadurch, dass einem ab jetzt durch eine dritte Person ebenselbige jährliche Tafel des Dankes überreicht wird, im Auftrage der Geschäftsleitung sozusagen, anbei eine Grußkarte mit vorgedruckten Unterschriften ebendieser (nicht dass man auf den persönlichen Händedruck besonders Wert gelegt hätte, aber ein semiotisches Grundwissen sollte man einer Geschäftsleitung durchaus anraten)...

7.4.: Die Radiosprecherin meinte, an Pfingsten hätten alle plötzlich viele Sprachen gesprochen und Jesus sei als Taube zurückgekehrt (der Sender nennt sich Deutschlandradio Kultur...)

8.4.: Ostern: Auf dem Klo gesessen und in Karl Jaspers "Die großen Philosophen" gelesen und dann eine Wurst gelegt, die dem Zeichen für Pi verdächtig ähnlich sah.

9.4.: Der Tag, an dem ich abends Pestalozzi war.

10.4.: Kleine Reise: Aus eigener Kraft eineinhalb Stunden von der Arbeit nachhause laufen und dabei eine schöne Aussicht genießen: das verschafft ein bleibend befreiendes Gefühl (Vertrauen in die eigene Kraft).

11.4.: Gelb ist ausgerutscht und sollte blau werden.

12.4.: Morgens geht der Hund alleine spazieren und abends kommt die Nachbarin und bietet fünf Betten an (incl. fünf frischer Zahnbürsten), falls man mal nicht im eigenen Haus schlafen möchte.

13.4.: Ein Mann, den man eher in einer Amtsstube vermutet oder allerhöchstens den Beruf des Mathematikers zugetraut hätte, sitzt auf der Bühne und zetrümmert mit seiner Tuba Stücke von Jimi Hendrix.

14.4.: Bei der dritten Frage, wieviele Sorten Forsythien es gebe, vier, acht oder neun, bereits gescheitert (ich hatte mich für neun entschieden, da ich dachte, es müsse viele Forsythien geben; die richtige Antwort war aber: neun).

15.4.: Mietmenschen.

16.4.: Mietarbeiter.

17.4.: Es gehört schon eine gewisse Portion Dummheit dazu, wenn jemand berühmt werden will.

18.4.: Es gibt Schriftsteller, die sind gleichzeitig auch kundige Leser, und es gibt wahrscheinlich auch Schriftsteller, die sich für das Geschreibsel der Konkurrenz nicht allzu sehr interessieren, um sich nicht ablenken zu lassen oder warum auch sonst, gleichwie: kann man sich vorstellen, dass Günter Grass im Garten sitzt und seinen Dostojewskij liest?

19.4.: Vielleicht sollte man seinen Hund siezen: verlassen sie sofort das Fahrzeug und gehen sie geradewegs in den Wald hinein, kommen sie nicht vom Weg ab und machen sie nicht hier auf die Wiese, die ist nur für spielende Kinder gedacht.

20.4.: Wenn Sie so Sex haben, wie Sie parken, bekommen Sie nie einen rein, schrieb ein freundlichen Anwohner auf einen Zettel an der Windschutzscheibe; wieso wusste er (?), dass es sich nicht um eine Parkende handelte?

21.4.: Ruhe du nur: eines Tages ruht auch deine Uhr.

22.4.: Die Antwort kann nicht immer klüger sein als die Frage.

23.4.: Die Leute werden immer weniger.

24.4.: Alter Satz und immer wieder zutreffend: Es gibt Tage, da möchte ich nicht mit mir tauschen wollen!

25.4.: Du bist du, weil du deinen Hund erkennst (für Gertrude Stein).

26.4.: Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich höherer Intelligenzquotient nicht unbedingt automatisch linear auch in einem höheren Einkommen auswirkt (die Amis...) - umgekehrt wird es aber fast sogar ein wenig interessanter: auch intelligente Menschen sind nicht unbedingt dafür geboren, ihre Finanzen unter kontrollierter Beobachtung zu halten, auch sie können schludrig sein; trotzdem: was für aberwitzige Erkenntnisse, beweist doch gerade die amerikanische Geistesgeschichte, dass die Reichsten auch die Klügsten sind!

27.4.: Ich wäre gerne zehn Kilo dümmer!

28.4.: Tankstellen sind ebensolche Jammerlappen wie Ärzte oder andere Gewerbetreibende - früher war klar: Tankstellen sind Wegelagerer und haben es auf das Ausnehmen von Autofahrern abgesehen (siehe auch F.K. Waechter); heute jammern sie sich solidarisch, kleben kleine Schildchen an die Zapfsäule, dass von jedem verkauften Liter Benzin 83 Cent an den Staat fließen - komischerweise bleiben die Angaben auf diesen Schildchen unverändert, auch wenn der Benzinpreis schwankt..., jedenfalls sind Tankstellen jetzt deine Freunde und der Staat ist der große Feind.

29.4.: Ludwigsharfen.

30.4.: lebe dich nicht, sorge!

1.5.: Medienaktivisten vertuschen eigentlich nur ihr schlechtes Gewissen.

 

 

 

 




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