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2.5.: ein orinal Uriginal

3.5.: Bei der Betrachtung der Ausstellung sprechen wir "ja, sehr schön", was auf schwedisch gesprochen heisst, dass man Seen sieht (jag ser sjön), und was auf die Bilder besser zutrifft als die deutsche Bedeutung.

4.5.: Katherina Reiche in der Fernseh-Diskussionsrunde und auf einmal wird alles klar, wenn sie in die Kamera guckt: das ist der Blick der Lob heischenden Klassensprecherin, die es ihren Lehrern recht machen will.

5.5.: Uwe Seeler sieht aus wie Norbert Blüm.

6.5.: Ein paar Rosinen sollten besser an der Wand hängen, als dass sie sich in allen Kuchen befinden.

7.5.: Auf der elektronischen Klatschbasenseite "werkenntwen" gibt es Geburtstagscountdowns, man wird also an jeden x-beliebigen Geburtstag hingewiesen, den man dann, natürlich, auch nicht vergessen kann: selbst was herzlich sein sollte, wird automatisiert - als nächstes programmiert man dann den Rechner derart, dass man die Grüße auch nicht mehr selbst formulieren, schreiben und abschicken muss: ein Entwertungsmechanismus (man sollte bei dieser Gelegenheit auch mal drüber nachdenken, mit welchem Wort man dies fassen kann, denn es geht ja nicht eigentlich mechanisch, sondern digital und elektronisch.)

8.5.: Der junge Mann, der auf einen zuwackelt: was zuerst auffällt ist das große weiße Pflaster auf der Stirn vorne links; wenn man dann sieht, wie er sich fortbewegt, mit stämmigen Beinen und Schritten, die Hüften quasi um die gedachte Achse der Wirbelsäule hin und herrollend, in seiner Vorwärtsbewegung kaum aufzuhalten, dann denkt man unwillkürlich, man wüsste, was mit seinem Kopf passiert ist.

9.5.: Der Wirt bietet der älteren, ärmlich wirkenden Frau ein kostenloses Schnitzel an, komm heute mittag einfach vorbei, dann mach ich dir ein kleines Schnitzel, egal wann?, egal wann!, komm einfach vorbei, einverstanden? (wo kommt egentlich das Wort "einverstanden" her und woher kennt der Wirt diese Frau, ist es seine Mutter, kennt er sie überhaupt, hat da einfach jemand nach Essen gefragt und der Wirt bietet unerwartet ein ganzes kleines Schnitzel?)

10.5.: Oliver Kahn sieht aus wie Heino.

11.5.: Das plötzliche Einfallen unerwarteter Grillideen führt zu langsamem Ausfallen der Selbstverständlichkeit der Bewegungsfreiheit.

12.5.: Manchmal muss man bis zum Abend warten.

13.5.: Der Kamel und das Beduine hatten denselben Kopf und dieselbe Richtung; sollte man auch haben, wenn es überall gleich aus sieht.

14.5.: Morgendliches Schwimmen im Freibad erinnert einen an die Anfangssequenz in Monty Pythons "Der Sinn des Lebens", wo man die Fische im Restaurantaquarium beobachten kann und wie sie sich darüber unterhalten, wer wieder gegessen worden ist: Krankheiten, Gebrechen, Todesfälle und dann fängt auch noch der über dem Schwimmbad thronende Kirchturm an zu läuten...

15.5.: Ist die Bedeutungslosigkeit des Gegenstandes gleichbedeutend mit dem Abbild-Wirklichkeits-Phänomen?

16.5.: In dem Haus versammelten sich alle Familienmitglieder, aber auch mir unbekannte Menschen, und mein Vorgänger lief umher und es war ein anerkanntes Spiel, dass er dreimal auf jemanden schoss, den er dann traf oder auch nicht, bei mir allerdings war klar, dass er mich treffen wollte - ich hatte wirklich Angst.

17.5.: Wir sehen aus wie Zwerge - alles eine Frage des Vergleichs - aber der große Mann guckt trotzdem gerne in unser Fernsehgerät.

18.5.: Innenhalt.

19.5.: Er tut so, als könne er fliegen, dabei springt er einfach nur hoch.

20.5.: Endsorge.

21.5.: endsorgen.

22.5.: Sie hätten nicht zu kommen brauchen, ich hätte mich auch alleine nicht gelangweilt (obwohl es natürlich etwas Wichtiges zu tun gab - und fast immer etwas Wichtiges zu tun gibt).

23.5.: Den Kopf voller Nadeln und an den Füßen kein Geld.

24.5.: Das schöne an manchen Städten ist, dass sie sich verändern, man kommt nach Jahren wieder und trifft nicht zwangsläufig wieder an allen Ecken auf Erinnerungen, sondern ab und an auch auf Neues.

25.5.: Die Frau formt sich den Mann nach ihrem Bilde.

26.5.: Zukunftsort Reden - Vergangenheitsort: Schweigen, (oder als direkten Kalauer: Schweich?) - aber eigentlich ist solch ein offizieller Titel wie Zukunftsort ja bereits blöd genug.

27.5.: Die Kameras können in der Wüste länger überleben, weil sie so einen langen Fokus haben.

28.5.: Wie wichtig es ist, Ernst zu sein, wusste schon Oscar Wilde - - - aber auch bei Sigmar Polke wird es einem mit der Zeit zu bunt und müde und man denkt: schluss jetzt mit dem Ironiegeballer.

29.5.: Ernst und Ernsthaftigkeit: Wahr und Wahrhaftigkeit; ernst und ernsthaft, wahr und wahrhaft.

30.5.: Man kann sich durch Jahrhunderte bewegen und auch die Geschlechterrollen neu definieren, alle Leichtigkeit endet aber beim Streit darum, wo man anhalten darf, um eine Wurst zu kaufen.

31.5.: Man kann etwas dazu sagen oder man kann es auch lassen, was aber bleibt: man kann es nicht fassen.

1.6.: Mangelndes Wahr wäre nicht so schlimm wie mangelndes Ernst?

2.6.: Die Schamoffensive nicht vergessen!

3.6.: Die Idee, in Schwimmbädern während der Fußballeurpameisterschaft an den beiden Stirnseiten des Beckens Großbildschirme aufzustellen, damit das schwimmende Publikum die Spiele auch beim eigenen Sport verfolgen kann, ist vielleicht eine Marktlücke, aber ziemlich aufdringlich: ich für meinen Teil liebe solcherart Großveranstaltungen gerade wegen der menschenleeren Schwimmbecken; bereits die Mode, die Schwimmhalle mit Radioprogramm zu beschallen ist eine Unhöflichkeit: ein Ding zu einer Zeit!

4.6.: Als mir die ersten Autos mit Europameisterschafts-Deutschlandfähnchen entgegenkommen, ist der erste Gedanke: gut, dass dies noch nicht allgemein verpflichtend ist.

5.6.: Im Fernsehen wiederholen sie gerade die Serie ROOTS aus den Siebzigern; nicht nur die Musik leiert und die Erzählstruktur ist noch herrlich simpel und überschaubar, nein, man entdeckt im Rückblick den treusorgenden Familienvater aus den Waltons als sklavenhandelnden Bösewicht: unvorstellbar!

6.6.: Actrices ist ein Film mit vielen kleinen, sich verzweigenden Ärmchen, denen man zwar unter Umständen immer mal wieder die Hand reichen kann.

7.6.: Nix Neues, aber vielleicht muss man es doch mal so explicit aufschreiben: Auf einem Werbebanner im Internet: NEU VERLIEBEN?: JA - NEIN - ABBRECHEN.

8.6.: Es passiert wieder mibs in Wiesbaden.

9.6.: Die Vorstellung, dass, wenn ein Hund sehr lange an etwas schnüffelt, sozusagen den kompletten Geruch eingeatmet hat und davon dann halt auch nichts mehr übrig bleibt.

10.6.: Statt Deutschlandfähnchen am Auto lieber eine Piratenflagge oder vielleicht eine von einem Land, das bei der EM gar nicht mitspielt, England vielleicht, ja: England wär am schönsten...

11.6.: Schwitzerdütsch kann eine olfaktorisch unangenehme Sache werden, wobald es von Bakterien zersetzt wird.

12.6.: Der Westheiland heilt anders als der Ostheiland, oder ist alles nur Schwindel und Trug und alle werden über einen einzigen Kamm geschoren?

13.6.: Wort des Tages: Weiterverarbeitersbirthday.

14.6.: Wir verpacken das alles in einer Kiste, aber verdauen es nicht.

15.6.: Ein fegender Mann mit einem Bier um halb neun Uhr morgens und eine Frau, die später aus dem Laden kommt und triumphierend in der einen Hand einen Bund Radieschen, in der anderen einen Bund Möhren hält, ein Mann mit mehreren Bieren zwischendurch. 

16.6.: Gut gewürzt mit Schüßler-Salzen.

17.6.: Vor siebzehn Jahren war an diesem Tag Feiertag und manche wissen schon gar nicht mehr warum.

18.6.: Wollern statt Wollen!

19.6.: Der Herr Pansthor.

20.6.: Das Interessante, wenn man Günther Netzer in der Fußball-Nachweh-Sendung sprechen sieht, dass man genau erkennen kann, wie die kleinen angestrengten Arbeiter im Steinbruch seiner Gedanken klopfen und klopfen und klopfen, um wieder einen Brocken loszuhauen, der dann auf uns Zuschauer herunterfallen kann - nicht immer gibt das Gestein an der richtigen Stelle nach...

21.6.: Auf der Wiese sitzen ein paar Menschen und tauschen ihre Brillen und trinken Schnäpse und fahren dann später auch wieder nachhause.

22.6.: Samstags hatte er eine ganze Weile einen eigenen Kopf, was er aber mit einem ziemlichen Schmerz bezahlen musste.

23.6.: Eine Kanalabdeckung aus Beton, so etwas in dieser Art muss es sein, darüber ein Metallgitter, darauf ein Fahrradsattel fest montiert: so zeigt sich uns Karlsruhe en detail.

24.6.: Jeder malt ein Bild und alle wissen es besser; mich grüsst ein mich unbekannter Mann und nennt mich beim Namen, ich bin verwirrt und frage nicht nach und entdecke später, dass ich ihn immer schon mochte, seit Jahren nicht gesehen und das Gesicht rätselhafter Weise vergessen hatte.

25.6.: Nach dem Europameisterschaftsfußballspiel wird sogar die amtierende Bundeskanzlerin interviewt und soll etwas zu dem Spiel sagen; so ändern sich die Zeiten, man erinnert sich zwar an eine Sendung des Aktuellen Sportstudios, in dem Willy Brandt mit seinem fußballspielenden Sohn aufgetreten ist, aber ein staatsmännischer Kommentar zum gerade gewonnenen WM-Finale 1974?, da sieht man, wie die Zeiten sich ändern.

26.6.: Die bessere Idee wäre gewesen, diejenigen hineinzunehmen, die sowieso nicht drin waren; so zeigt man sowieso nur die, die eh schon zu sehen sind.

27.6.: Kaiserslautern hat einen japanischen Garten, dessen Kassierer kein Englisch kann; das macht sich gut, auch in Japan soll Englisch unter der Normalbevölkerung nicht sehr verbreitet sein.

28.6.: Neunkirchen hat keinen japanischen Garten und auch das hat seinen Sinn.

29.6.: Falschparken als Grund für die Todesstrafe, zumindest ein Nachmittag ohne jedwede verbleibende Kraft.

30.6.: Dieser Tag bleibt ohne Erinnerung.

1.7.: Die Menschen bleiben stehen und gucken zu, wie andere arbeiten; immer interessant...

2.7.: Mit der blauen Thermoskanne in die Welt zu schreiten, selbst wenn diese Welt aus Lohnarbeit besteht, kann in einem doch das Gefühl von Picknick auslösen.

3.7.: Ein Superheld: er konnte Dinge hochwerfen und fliehen!

4.7.: Kein Superheld: er muss die Dinge am Boden lassen und bleiben, wo er ist.

5.7.: Die aufgetauten Mathematiker beherrschten auch abends noch ihr Latein, wenn sich die Szenerie auch ein wenig gelockert hatte.

6.7.: Irritation durch Fremdlenkung der Gedanken, da muss man aufpassen, Stellung beziehen und bei Verstand bleiben!

7.7.: Wer die Gräfin vergrätzt, darf sich ihres ungetrübten Blickes nicht mehr sicher sein; zeichne die Gräfin und nenne das Bild "Der Schrei nach Liebe" und du begibst dich auf ihr Niveau; die Schlacht kann beginnen!

8.7.: Das Sortieren des Tages gehört zur Arbeit.

9.7.: Schattenhund.

10.7.: Die Abend bestand in dem Abfotografieren von Wolkenformationen und einem Gespräch über das Größenverhältnis zwischen Himmel und Einkaufsmärkten.

11.7.: Denken heisst soviel wie nix wissen.

12.7.: Wenn Bestellung zu spät angeliefert werden, dann kann ein Anforderung für Beschädigung auf deine Rechnung gemacht werden!

13.7.: Auf dem Weg oberhalb des erscheinungswilligen Härtelwaldes in Marpingen/Saar am Sonntagmorgen, kurz vor zwölf Uhr mittags, dubuffetartige Erscheinungen am Wegesrand; von uns nur durch einen dünnen Draht getrennt.

14.7.: Soll man nun kündigen oder ebenfalls getrost den Tod erwarten?

15.7.: sich beschweren - sich erleichtern - erleichtert sein - Beschwerde

16.7.: Zwischen Lösen und Löschen besteht oft nur ein kleiner Unterschied.

17.7.: Nasses Grün und eine Erinnerung an Luxembourg (Stadt), wo es heute vor einem Jahr ziemlich warm war.

18.7.: Ein Klavier auf die Bühne zu bringen, nur um es, wenn aus den Lautsprechern eine kurze Klavierphrase ertönt, anzuleuchten, um es dann wieder in der Unaufmerksamkeit versinken zu lassen, das bringt das Publikum dazu selbst Musik zu machen, indem laut ausschreitend zum Ausgang strebt; so sind die Menschen.

19.7.: Ein Auge schwimmt durch alle Wasser.

20.7.: Manchmal trifft man Menschen, die sind einem nicht nur sympathisch, sondern man mag auch die Sachen, die sie tun.

21.7.: Ein wenig stürmischer Brief trifft instinktiv die richtigen Wunden - wie einfach es doch geht...

22.7.: Wie kann es sein, dass man die ganze Zeit das Gefühl hat, aufgefressen zu werden, und dabei immer dicker wird?

23.7.: Der innere Riese ist völlig überrascht von seiner Existenz, wenn es ihm auch noch ein wenig Angst macht, dass es ihn gibt.

24.7.: Die berühmten letzten Worte zu sammeln, kann eine Menge Spaß machen, z.B.: Das haben wir schon immer so gemacht!

25.7.: Oder: Halt mal eben die Leiter!

26.7.: Auf der Straße sitzt der Fuchs leicht seitlich vom Mittelstreifen und riecht an etwas und von beiden Seiten kommen Autos fröhlich leuchtend auf ihn zugefahren und er läuft nicht weg, sondern bleibt einfach sitzen und die Autos fahren vorbei und es gibt ein nächtliches Happy-End: war das nun Klugheit, Instinkt oder hat er einfach nichts gemerkt?

27.7.: Abends sterben die Menschen im Film, ohne dass das mit großer Geschwindigkeit vonstatten geht - der tote, von mir bestellte Fisch, wurde auf dem Teller derart schnell auf dem Teller aufgebahrt unter meine Nase gehalten, dass ich erstmal über seinen Blick erschrocken bin. 

28.7.: Verdruss ist Vertrauen!

29.7.: Verdienst ist Verdruss!

30.7.: Ich lese in der Zeitung: Kohlehydrate attackieren Landtags-Ausschuss (gemeint war die Kohleinitiative).

31.7.: Übermorgen werde ich mir ein Hämatom trommeln!

1.8.: Graphit trinken heisst noch lange nicht, dass es in den Gedanken Bleistifte regnet, eher dass sich kleine Krakel auf dem Nervenkostüm finden: das ist gemeint, wenn jemand sagt: du bist gezeichnet.

2.8.: Die Frau hat alles falsch verstanden: wenn an einer Wand Organe hängen, hat das noch lange nichts mit Wandlungen zu tun.

3.8.: Wir sprechen über den Bildern und unter den Bildern und seitwärts von ihnen und nur nicht hinter ihnen, denn dort findet sich nun wirklich kein Platz mehr für uns.

4.8.: Draußen regnet der Tag, mein Wille geschehe nur hier drinnen: ich schließe das Fass, sobald es voll ist, ich erlaube mir keine Abweichung von diesem Gesetz.

5.8.: Kann ein Ziel stattfinden?

6.8.: Radiologen sind Ärzte, die keinen Kontakt zu Menschen wünschen.

7.8.: Im Auto sitzen, durch einen wolkenbruchartigen Gewitterregen fahren und gleichzeitig im Radio den Applaus nach dem klassischen Abendkonzert auf Deutschlandradio hören, da hört sich dann eins an wie das andere.

8.8.: Katzenhirn klingt fast wie Spatzenhirn.

9.8.: In dem Film Orpheu Negro von Marcel Camus (1959) drängt sich eine Frage auf: Wann werden sie jemals wieder richtig gehen können?

10.8.: Die Menschen schauen vorbei, sobald sie was zum essen bekommen.

11.8.: Guter Service und Freundlichkeit alleine reichen nicht aus: man muss auch gut reparieren können!

12.8.: Blutapzapfelmus.

13.8.: Aus der Achse des Bösen eine Aktie des Bösen machen.

14.8.: Jesus Christus freie Platzwahl.

15.8.: Ein Abend mit Reis und Gemüse und einem Blick von fern in das eigene Badezimmer.

16.8.: Ein Abend mit rotgewandeten Menschen.

17.8.: Zweimal an einem Tag dieselbe Strecke, einmal mit dem Fahrrad, einmal zu Fuß, beim der Tour zu Fuß einen älteren Mann mit Hund beschimpft.

18.8.: Entfaltungsfreude.

19.8.: Vor zehn Jahren nachts unterwegs gewesen und Zeitungen verteilt: der Blick zurück zeigt, ob und wieviel man klüger geworden ist und wer alles noch gelebt hat.

20.8.: Das Unaussprechliche doch aussprechen, indem man drumherumredet.

21.8.: Ein Mann hustet am Fenster ein anderer Mann kommt zu Fuß den Berg nicht hinauf und das tamilische Ehepaar in rhododendronblauen Arbeiterhosen sitzt in seiner Mittagspause auf einer Parkbank, schweigend, abseits von den anderen Arbeitsbemaßnahmten, die sich über Umweltschutz in China unterhalten.

22.8.: Die Gräfin hätte ein bereichernder Mensch sein können, hätte sie nicht solch einen dummen Vater gehabt.

23.8.: Der eine eumelt und der andere vergisst.

24.8.: Ein Film mit vielen nackten Frauen, die alle willig umherspringen, links und rechts steht Hitler, und als tschechischer Film bleibt es ein trotz allem ein Kinderfilm.

25.8.: Als Arbeitsloser darf man sich heute nichts mehr erlauben: man kann diesen Satz auf mehrere Arten verstehen.

26.8.: Daten und Taten: jeder bekommt seine Chance, sich zu erinnern.

27.8.: Wir denken nicht an Günther Jauch, sondern an den in Afghanistan getöteten Soldaten aus der Zweibrücker Kaserne.

28.8.: Sich zusammenreißen ist das Gegenteil von sich verschlucken.

29.8.: Vierzehn um die Mittagszeit macht noch sieben verbleibende Stunden.

30.8.: Die Tiere, die wir als Kind mit Kastanien fütterten, sind mittlerweile auch schon tot - trotzdem führt dies nicht zur Melancholie.

31.8.: Der Flur wird geputzt und in der Handtasche läuft das Mineralwasser aus.

1.9.: Ein Löwe soll die Situation retten, doch er rührt nur die Älteren.

2.9.: Wenn man schnell geht haben die Steine keine Zeit.

3.9.: Eine gute Stunde früher im Zug findet man ein gänzlich verschiedenes Publikum und man erinnert sich später an früher (was aber mit dem Zug eigentlich nichts zu tun hat).

4.9.: Gehe in dich (und komme nie mehr wieder).

5.9.: Dort wo sich die Aushilfskräfte ihre Urlaubsvertretung selbst zusammensuchen müssen, benutzt man auch die Bilder der Mitarbeiter kostenfrei.

6.9.: Lampen an der Decke werden zu Planeten, hinter deren Rundungen ein Kopf aufscheint.

7.9.: Ich gehe an der Kneipe vorbei und lese das Wort "Raucherlunge" und denke: hä? und gucke nochmal hin und lese "Raucherlounge".

8.9.: Die Rehe im Tierpark sind im Gegensatz zur freien Natur absolut unscheu; aber so geht es uns ja auch: wir überwinden den natürlichen Fluchtinstinkt und gehen am Montag wieder zur Arbeit.

9.9.: Beim Einschlafen gedacht: dies ist jetzt das letzte Einschlafen, morgen früh werde ich nicht mehr wach - und es war kein schlechtes Gefühl, ein wenig dunkel vielleicht, aber in Ordnung.

10.9.: Manche können sich nicht vorstellen, was geistiges Eigentum bedeutet, da sie nur letzteres besitzen.

11.9.: Fernspätung.

12.9.: Ob sich eine poetische Kraft entfaltet, wenn man jeden Tag das Wetter notiert, z.B.: gestern neblig und hell: habe mich nach einigem hin und her doch noch für die Jacke und die festen Schuhe entschieden.

13.9.: Das Abschätzende und das Abschätzige: wie nah sind die verwandt?

14.9.: Ein Wald ohne Vorgärten.

15.9.: Das zwanzigste Abbild und alles ist schon ganz weit entfernt.

16.8.: Die vor den Häusern abgelegten gelben Säcke mit Plastikmüll, die dort auf ihre Abholung warten, sehen ein wenig aus, wie von den Häusern selbst ausgeschiedene Kothäufchen - ähnlich wie bei Vögeln in Käfighaltung.

17.9.: Plötzlich sind alle Menschen Japaner geworden - zumindest in ihren Vorgärten.

18.9.: Es bleibt ein einziges Haus.

19.9.: Wir kramen in der Vergangenheit und sortieren sie in den Schrank, den wir vorher an einen anderen Platz räumen.

20.9.: Beim Radfahren sieht man mehr Grün als später auf der Landkarte - es handelt sich um altes, bekanntes Grün.

21.9.: Im Schwimmbad in Bochum treffe ich einen alten Freund aus Jugendtagen und begrüße ihn und merke erst danach, dass ich seinen Freund begrüsst habe und nicht ihn selbst - sein Freund sieht im verblüffend ähnlich und er selbst steht daneben; ansonsten schwimme ich mit ehemaligen Mitstudentinnen um die Wette und gewinne immer locker und spielend.

22.9.: Plötzlich kommt nach einer längerer Zeit in den Saal und eine Abstellkammer ist komplett zugemauert: rien ne vas plus.

23.9.: Die Kollegin spricht davon, eine Fluchbestätigung zu machen.

24.9.: Wir fluchen, aber bestätigen nichts.

25.9.: Noch einen Tag und ich habe die letzten sechs Wochen überlebt.

26.9.: Der Nachbar will unseren Nussbaum amputieren, schickt aber abends noch seinen Sohn mit der Bitte um die ersten Nüsse.

27.9.: Der Onkel liest in einem Buch drin die Wörter heraus.

28.9.: Ob es die Welt noch gibt, wenn es mich nicht mehr gibt und ich sie folglich nicht mehr wahrnehme, da wäre ich mir nicht so sicher - aber dass kein Tag existiert, ohne dass ich ihn beschließe, da bin ich mir ziemlich sicher.

29.9.: Morgens um fünf Uhr über Land zu fahren und abends enttäuscht anzukommen.

30.9.: Da war er wieder: der Mann mit der rosa Noppenfolie!

1.10.: Man kann Kerzen zwar aus- aber nicht einatmen.

2.10.: Gedankenlos und arbeitsfrei.

3.10.: Der ganze Tag erwartet einen Film, in dem Theo Lingen mitspielt, irgendwie sollte dies zu Wetter und Anlass passen; abends dann tatsächlich und völlig unerwartet: Theo Lingen 1931 in "M - eine Stadt sucht einen Mörder".

4.10.: Gedankenfrei und arbeitslos.

5.10.: Eigentlich sollte man es nur hören können, doch das war nicht machbar: nun kann man es auch sehen und die Begeisterung bricht sich tatsächlich Bahn.

6.10.: Man kann nicht ständig das Denken öffnen: manchmal muss man sich auch ein wenig konzentrieren.

7.10.: Richtig hieß es: bewegungslos und arbeitsfrei.

8.10.: Gestern abend auf einem Schild in einem Restaurantfenster den Satz gelesen: Alte Gerichte zum mitnehmen.

9.10.: Die Reinigungsflagge.

10.10.: Die Damen sitzen um den Tisch und verteilen die bleibenden Krümel in alle Ewigkeit, während die zeitlosen Wörter nur so aus den Tassen blubbern.

11.10.: Was bedeutet eine Stadt?

12.10.: Eine Randalierergruppe, als senile Touristen getarnt, folgt der Dame mit dem Frankreichfähnchen, die dieses die ganze Zeit tapfer in die Höhe hält (was für eine bessere Tarnung gäbe es noch?), kauft Karten für die Bootsrundfahrt und versucht durch einseitige Belastung des Bootes eine Brücke mitten in Straßburg zum Einsturz zu bringen - gelingt aber nicht.

13.10.: Man sollte sich von vorgegebenen Strukturen nicht unterkriegen lassen: schon die Anerkennung der Welt als solche ist der Anfang der Bankrotterklärung (wahrscheinlich).

14.10.: Eine Chinesin singt während ich schlafe, sie singt dann erneut, als ich wieder wach bin und dazu prima einen Baum hintupfen kann, als seien die Blätter kleine chinesische Schriftzeichen: Male Bäume zu chinesischem Gesang!

15.10.: Die Menschen stehen im Zimmer und reden auf uns alle ein, während mir plötzlich der Gedanke kommt, ich könne die Gelegenheit nutzen und jetzt endlich mal die Regale montieren, die entsprechenden Regalschienen befinden sich doch bereits an der Wand, so schlimm kannn es also nicht sein, nur mit einem einzigen Regalbrett gibt es Probleme, es lässt sich nicht montieren, komisch, aber trotz alledem leeren sich die am Boden stehenden Bücherkisten, die seit Monaten den Ausweg blockieren, und es stellt sich ein ordnendes und  befreiendes Gefühl ein, obwohl die Menschen unentwegt weiterquatschen. 

16.10.: Die Stadt Saarbrücken veranstaltet ein großes Windjammertreffen zu ihrem Stadtjubiläum, während in den Grünanlagen am Ufer der Saar gleichzeitig ein neuer Tatort gedreht wird (unter streng beobachtender Berichterstattung der Lokalpresse).

17.10.: Im Radio eben fällt das Wort "Rekapitalisierung" im Zusammenhang mit der Finanzkrise; ist das Gegenteil davon jetzt "Resozialisierung", oder kann da von einem Gegenteil nicht wirklich gesprochen werden?

18.10.: Ohne Bremse Fahrrad gefahren ohne größeren Schaden und das vier Stunden lang (der Schaden kam abends beim Teleflittchen).

19.10.: Zum Einschlafen sollte man keine Strommasten zählen (man denke dabei an den Elektrosmog!)

20.10.: Im Radio kann man es deutlich hören: heute heißen die alle nur noch "Banker", von einem "Bankier" spricht niemand mehr, wobei es natürlich schicker klingt, zu sagen, man gehe mit seinem Banker Tennis spielen, statt man gehe mit seinem Bankier Tennis spielen, völlig undenkbar letzteres, auch wenn der Bankier in ersterem Fall bloß der Sparkassendirektor ist.

21.10.: Übersetzungsfehler zwischen "das große Glas" und "das große Gras".

22.10.: Mit Bayern geht es endlich abwärts: erst die Wahl, dann der FC, jetzt die Landesbank mit einem lustigen Schuldenberg, der, plötzlich und unerwartet, wie aus dem Nichts mitten in der Stadt auftaucht und alle Poren verstopft (ach nee, ist das jetzt vielleicht Schadenfreude?)...

23.10.: Einen Stoff, der ursprünglich in Portugal spielt, kann man nicht einfach so bedenkenlos nach Canada verpflanzen, jedenfalls sein hier eine Warnung vor dem Film "Die Stadt der Blinden" ausgesprochen, macht mit dem Geld was anderes!!

24.10.: Der 24. Oktober und noch immer nicht alle Geschenke für Weihnachten...

25.10.: Sollen wir noch aus dem Haus fahren?

26.10.: Wieso hat eigentlich noch keiner einen Studiengang für Songschreiber eingerichtet und Musikdesign genannt? 

27.10.: Findet sich heute auf der Seite von web.de: "Lindsay lesbisch oder nicht, sie will sich nicht festnageln lassen" (ist das jetzt Absicht, Zufall oder Frechheit?).

28.10.: Tomaten mit kleinen roten Punkten auf dem Kopf, in Reih und Glied angeordnet, erinnern ein wenig an die chinesischen Tonsoldatenarmee...

29.10.: Am Abend winterreif werden, worauf sie alle gedrängt haben (ich aber, ich, ich glaube nicht an den nächtlichen Schnee...)

30.10.: Gerd Zewe sieht ein wenig aus wie Andy Brehme: das ist richtig (wahrscheinlich gibt's da auch nicht soo viele unterschiedliche Modelle).

31.10.: an Grenzen grinsen!

1.11.: Ein original aufgeschnappter und nichterfundener Dialog, was eigentlich am Erstennovember für ein Feiertag sei, Halloween, glaube ich, aber nicht in allen Bundesländern!

2.11.: Es leuchtet an einem dunklen Fenster im vierten Stockwerk seitenverkehrt das Wort Cosmos.

3.11.: Mit den besten Stiefeln krank und zu Fuß den Bahndamm hinabklettern, die Stiefel bleiben sauber, die Hose wird dreckig, das Wartezimmer wird allerdings fast sogar pünktlich erreicht.

4.11.: Schwarzrussland.

5.11.: Obarack.

6.11.: Ein Bordell in Saarbrücken direkt gut sichtbar beleuchtet an einer der Hauptausfallstraßen, daneben eine dieser Großwerbetafeln, wo die Anzeige alle paar Sekunden wechselt; auf einer davon der Text: "in welcher Gesellschaft wollen wir leben" - wenn das mal nicht Pluralismus ist..!

7.11.: Vermittels der Strukturierung von Dreck und der Beobachtung dieser Tätigkeit und ihren Ergebnissen den Dingen auf den Grund zu gehen, das isses dann wohl.

8.11.: Kipphalstrauma.

9.11.: Man sieht umso mehr, je weniger man redet!

10.11.: Die Gesundheits-Industrie steht auf Senioren (= eine Originalschlagzeile der Saarbrücker Zeitung von heute) - ansonsten haben Martin Luther und Friedrich Schiller beide am 10. November Geburtstag.

11.11.: Wenn ich im Winter abends (noch ist es allerdings Herbst) aus dem Zug steige und eingetaucht in das gelbe Bahnhofslicht Richtung Treppe schreite, die zur Straße hoch führt (man darf sich hier keine Bahnhofshalle vorstellen, sondern nur eineinziges Gleis, unüberdacht), dann fährt der Zug bereits wieder ab, und er macht dabei ein ganz leises Geräusch, wie alles in Watte getaucht scheint, augwärts und ohrwärts Betäubungszustand.

12.11.: Habezahl - wär das nicht ein schöner Name für eine Fotoagentur?

13.11.: Überraschungsmonumente

14.11.:  Laute rumpelnde junge männliche Menschen, die den ganzen Tag nix zu tun haben, aber essen, essen, essen...

15.11.: Zwei Glücksmomente des Tages: im Radio Charles Ives "The Unanswered Question" und "The Night Of The Hunter", erinnert durch das Hörspiel "Minutentexte".

16.11.: Peter Schuhwerk - was könnte sich hinter diesem Namen verbergen?

17.11.: Der Drang zu Originalität überrascht mich.

18.11.: Ich schlage dem Tod kein Schnippchen.

19.11.: Barack Obama kümmert sich um den Klimawandel, er wolle in Zukunft weniger CO2 ausstoßen, so, und genauso eine Radiomeldung heute morgen 5Uhr30....

20.11.: Wie kann man über den Feldwg gehen, das Kälbchen sehen und es nur niedlich und idyllisch wahrnehmen, trotz Knöpfen im Ohr, die sagen: bald bist du Kalbsleberwurst auf meinem Brot?

21.11.: Ich fliege zum Mond und stelle dabei lauter Bratpfannen her.

22.11.: Was ist schwieriger, Freundschaften oder Feindschaften?

23.11.: Wenn man nicht sprechen darf, worüber soll man schweigen?

24.11.: Mein Geburtstag dauert von Anfang bis Ende des Winters, aber noch ist Herbst.

25.11.: Ich nehme den Freispruch dankend an.

26.11.: Aus Gesichtern wachsen Metastasen, während irgendwo anders Kekse gegessen werden.

27.11.: Man sagt etwas und dann sagt ein anderer etwas und plötzlich entgleiten einem die Argumente und obwohl sichtlich Unsinniges passiert wird alles so beschlossen und nicht anders.

28.11.: Kaum veränderte Menschen aus der Vergangenheit stehen einem plötzlich in zu kalten Räumen gegenüber und tragen dabei Mützen in denselben Farben wie man selbst.

29.11.: Märchen: Wir kneten viele Teige, aus denen wir Gesichter formen, die wir zerstückeln werden und zu schmackhaften Plätzchen umdefinieren (nachts dann Musik).

30.11.: Die Katze hinterlässt ein Tier in zwei Teilen und geht anschließend in die Küche, um dort Tee zu trinken.

1.12.: Das interessante ist, dass einen die meisten Menschen mit der Zeit völlig unerträglich werden - da kann es schneien, so viel es will...

2.12.: Die Menschen sitzen in unserem Schlafzimmer und denken sich nichts dabei.

3.12.: Vom Himmel fallen beleuchtete Schneeflocken: fast wie in einem Bild von Peter Doig.

4.12.: Abfuhrplan.

5.12.: Krater sind die männlichen Kratzen.

6.12.: Ein Nikolaus mit beschmiertem Hemd.

7.12.: Konkurrenz - Kongruenz

8.12.: Die Menschen werden immer fremder.

9.12.: Überraschend versprach man mittags Zeit und der Abend kam trotzdem.

10.12.: Wenn man schon Musik beruflich macht und aus Mangel eines amerikanischen Altersversorgungssystems in späten Jahren durch Deutschland tourt, könnte man doch sein Programm jeden Abend derart variieren, dass man auch selbst ein wenig Spaß am Musikmachen hat...aber auf der anderen Seite: würde ich mit geschätzten Siebzig noch gerne in Wemmetsweiler spielen?

11.12.: Gegen Norden gucken und die Veränderungen feststellen.

12.12.: Ein kleiner bezahlter Spaziergang.

13.12.: Die Planung haut dich um und schlussendlich hat dann keiner ein Foto gemacht, keiner etwas eingekaut und keiner einen Film gesehen.

14.12.: Man bewohnt ein Haus erst richtig, wenn man sich zum erstenmal drin übergeben hat müssen.

15.12.: Wiesbaden ist unwirklich.

16.12.: Früher war dies der Tag, an dem sonntags Fahrverbot herrschte: Ein herrliches Gehen über unbefahrenen Schnee

17.12.: Der Schnee fällt von oben, und obwohl wir etwas früher geflüchtet sind, kann man abends noch spazieren gehen.

18.12.: Die Kassiererin im Supermarkt kennt die Kundin, hallo, ah, diesen Wildschinken habe ich letztens auch gekauft, wirklich sehr lecker, 0% Fett, was anderes darf ich ja auch gar nicht essen, hab ich mir mit Ei gemacht, schlussendlich wird auch mir die Packung unter die Nase gehalten: wirklich lecker, müssen sie auch einmal probieren - als wäre ich in einem lebenden Werbespot gelandet.

19.12.: Eine Nacht über Tod und Schreibblockaden.

20.12.: Sonderangebot im Kaufhof: 2 halbe Hähnchen und eine halbe Tasse Kaffee zum halben Preis!

21.12.: Vor den Umbaupausen wurde bereits im Vorfeld gewarnt: zehn Minuten bleibt der Vorhang zu, Aufzug und drei Sätze aus dem laufenden Stück, dann Vorhang wieder zu und mindestens zehn Minuten Umbaupause...(man hätte dies übertreiben müssen: Baustellenlärm hinterm Vorhang, umfallende Bäume, Presslufthämmer, Hubschrauber...und dann: Vorhang auf und alles ist so wie vorher, nur der Tisch rechts steht jetzt links auf der Bühne...) 

22.12.: Es laufen Menschen an mir vorbei, an die ich mich erinnern müsste, und ich erkenne sie nicht; wie sich später herausstellt, sind sie es aber auch gar nicht gewesen, was mich wieder ein wenig beruhigt.

23.12.: Die falsche Justitia bin ich: ich werde blinder und gleichzeitig ungerechter.

24.12.: Kleine Amnesien krabbeln über den Waldboden - sie sind als zahlreich und fleissig zu bezeichnen.

25.12.: Spät in der Nacht spiele ich zum erstenmal Klarinette im Radio.

26.12.: Der Traktor fährt mit dem Futter Richtung Stall und alle Vögel fliegen hoch.

27.12.: Vielleicht kann die französische Freundin gar kein richtiges Französisch, sondern spricht in Wahrheit einen üblen Dialekt?

28.12.: Die Bäume singen am Nachmittag.

29.12.: Leichte Krümmungen im Vordergrund gefallen mir in diesem Falle recht gut.

30.12.: Außenspiegel machen die Welt nicht wärmer, brennen aber ein Loch in den Blick nach vorne.

31.12.: Ja - nein - jaja - neinnein- und dann doch noch...

1.1.: Auch selbsternannte Dilletamten können Virtuosität ausbilden.

2.1.: Weitwinkelblock.

3.1.: An bisher unbekanntem Ort (treppauf) tut sich plötzlich ein Villenviertel auf...

4.1.: Das Lächeln bleibt immer dasselbe, auch wenn sich der Körper darunter auf verschiedene Arten verrenken kann.

5.1.: Die erste Zeichnung sah ein wenig aus wie von Loriot: Wer konnte auch ahnen, dass sich der Nachmittag selbst auch noch in dieser Richtung entwickeln sollte?

6.1.: Cartier-Bresson konnte sich auch nach Jahren immer wieder über seine eigenen Fotos freuen! 

7.1.: Man kann sich vornehmen, den Menschen nicht mehr gram zu sein.

8.1.: Gibt es eigentlich Hunde ohne Geruchssinn, so wie es taube oder blinde Menschen gibt?

9.1.: Heute nacht war ich Professor in Pinneberg, von einer dänischen Professorin mit interessantem Akzent dorthin vermittelt.

10.1.: Man hat das Gefühl: irgendwas läuft da falsch: alles ist gut gemeint, vielleicht im Vorfeld ein bisschen aufgeregt, aber trotzdem läuft da auch was falsch.

11.1.: Fallen geht leichter, ankommen schwerer als früher.

12.1.: Erleuchtungsmotette.

13.1.: Wenn einer so clever war, mit seiner Firma viel Geld zu verdienen, heisst das noch lange nicht, dass er klug genug ist, Obst von Saft zu unterscheiden.

14.1.: Heute morgen beim Spaziergang folgender Gedanke, ob Jonathan Meese auf einer gewissen Ebene nicht ähnlich funktioniert wie Adolf Hitler?: Da kommt einer und stellt sich hin und sagt, ihr müsst nicht fürderhin leiden unter der Arbeitslosigkeit, dem Diktat von Versailles, der Leipziger Schule, der abgestandenen Postmoderne, ihr seid wieder wer und dürft euch suhlen und freuen und dabei wohlfühlen: blickt auf, ich bin der Stern über dem Suhlgrund - oder so ähnlich, jedenfalls fahren die Amis auf Meese ja unglaublich ab - und auch das ist interessant...vielleicht müsste dieser Gedanke auch noch ein wenig präzisiert werden...

15.1.: Es nutzt nichts, vorher schon so weit zu gehen, wenn man denn nachts zu Fuß auch noch den Hund suchen muss.

16.1.: Die verschollen geglaubte Klavierspielerin taucht am Telefon plötzlich wieder auf und nichts von dem, was war, war.

17.1.: Sei vorsichtig, wenn jemand zu dir spricht, er sei ein Profi; solche, die solches sprechen, sind meist keine.

18.1.: Die Himbeerklöpplerin.

19.1.: Elektrostimulation.

20.1.: Man stelle sich vor, überall über die Stadt verstreut gäbe es Wasserstellen (so wie man den Begriff von früher aus dem Fernsehn kennt, aus Sendungen über die afrikanische Savanne z.Bsp.)

21.1.: Wenn Alszheimer zunimmt, ob dann die Memoiren-Flut abnimmt oder ehr umgekehrt, nur dass die Bücher dann früher geschrieben werden?

22.1.: Wenn alle das Gefühl haben, es könne klappen, sind wir noch lange nicht bei den Platitüden der Motivationstrainer angelangt.

23.1.: Wenn man im Schwimmbad immer genausoviele Bahnen schwimmt, wie es dem eigenen Alter entspricht, dann könnte es, irgendwann in ferner Zukunft, vielleicht ja auch bei der, sagenwirmal: zweiundachzigsten Bahn vorkommen, dass man denkt: das reicht jetzt, nachhause geht und stirbt.

24.1.: Sprech- und Geräuschmittel.

25.1.: Schmerziger.

26.1.: Ein Auto kann man kaufen wie ein paar Schuhe, nur geht es schneller, nur nicht so oft.

27.1.: Eine Unterbrechung ist eine Unterbrechung ist keine Unterbrechung ist ein Verbrechen.

28.1.: Ein Mann geht während der Aufführung durch's Kino, stellt sich vor die Leinwand, betrachtet aus größter Nähe prüfend den Film, tänzelt ein wenig, geht auf der anderen Seite wieder zurück und verlässt den Saal.

29.1.: Sehr viel über Österreich gelernt: ein gewisses Tempo ist dort stilprägend.

30.1.: Man muss manchmal ein gewisses Konstrukt für einen Film einfach auch annehmen, um den Handlungsverlauf akzeptieren zu können; vielleicht sollte man das einfach auch mal im richtigen Leben.

31.1.: Mich auf zwei Dinge gefreut: einen Kaffee zwischen zwei Filmen und eine alleinige Zugfahrt mit viel Schlaf: beides hat geklappt und war schön.

1.2.: Wenn scheinbar nichts klappt, kann dies eine gelunge Probe zu einer Improvisationsübung sein.

2.2.: Bezugnehmend auf den 17. Januar kommt mir die Erinnerung an eine, die immer behauptete, sie wisse doch, was sie tue (sei schließlich gut ausgebildet): sie wusste meist nicht, was sie tat, klar.

3.2.: Alle hängen an einem roten Faden, was zuerst auf Kritik stößt, später aber begeistert aufgenommen werden wird (nur weiss das jetzt noch niemand...)

4.2.: Man kann auch Sprudelwasser kotzen.

5.2.: So kann Sterben auch aussehen: man liegt friedlich im Bett ist schlapp und schwach und ab und an wird man wach und guckt auf die Uhr und man wird immer schlapper und irgendwann guckt man nicht mehr auf die Uhr.

6.2.: Der Hund ist eigentlich ein Reh und wir gehen mit ihm durch den Wald spazieren an der Leine denn wenn er einen anderen Spaziergänger mit einem anderen Reh sieht ist er fast kaum zu halten manchmal allerdings verwandelt er sich in ein kleines käferartiges Tier das dann auf dem Daumen krabbelt (wenn er Angst hat?) und so gehen wir denn an einer sandigen Stelle als meine Frau sagt da vorne ist ein Tunnel da können wir eine Abkürzung nehmen und da ist sie auch bereits verschwunden ich sehe den Eingang wir gehen hinterher aber der Tunnel bricht ab und wir kehren wieder um und ich sehe mich noch den Käferhund mitsamt der meterlangen Registrierkassenrechnung aus dem Sand herausziehen.

7.2.: Ich komme aus der Post und habe einen schwitznassen Kopf.

8.2.: Geborgenheit kann ein Gefühl leicht verunsicherter Melancholie sein.

9.2.: Die Bremse stottert und die Menschen fangen an zu sprechen.

10.2.: Die Bremse stottert, die Bäckerei liegt auf der falschen Straßenseite und die Menschen können nicht mehr sprechen.

11.2.: Aus meinem Gesicht (Wange) zieht sich ein roter Faden, der fast wie ein Wurm aussieht.

12.2.: Menschen, die, in unterschiedlichen Jahrhunderten geboren, am selben Tage Geburtstag hatten: hat das etwas zu bedeuten (AbrahamLincolnMaxBeckmannCharlesDarwin)?

13.2.: Einen Grappa anschließend gibt es nur, wenn wenige Gäste da sind; bei vielen Gästen zahlt man und geht.

14.2.: ClaudeMonetMaxHorkheimerAlexanderKlugeFrankSchulz.

15.2.: Die Luft ist schön und weiss.

16.2.: Der Abend ist nicht abendlich.

17.2.: Bei manchen Menschen ist man froh, dass so etwas wie Sport erfunden wurde.

18.2.: Existieren die Bilder auch dann, wenn man sie nicht sieht?

19.2.: Die Menschen stehen verkleidet vor der Tür, während es dort, wo Wasser sein sollte, eigentlich nur dunkel ist.

20.2.: Der Mann mit der komischen Frisur stürzt sich Rolle vorwärts umd Rolle vorwärts rollend Richtung Fußsgängerzone (die anderen Passanten tun dies ebenso) und ruft verzweifelt, Tanz sei eine beschämende Daseinsform.

21.2.: Mit einem Rock kann man schlecht Treppensteigen, gut Autofahren und selbst Schuhgröße 42 sieht großartig aus.

22.2.: Es liegt Schnee, mein Vater ist der Torhüter, wir knien beide auf der Straße und ich schieße ihm Holzlatten entgegen, die er nicht vorbeilassen darf.

23.2.: Die Menschen sind auf den Gassen und in Köln diskutieren sie über eine nackte Kanzlerin, die noch nicht einmal wie eine Kanzlerin aussieht.

24.2.: Seit einiger Zeit schon, was mir an Max Beckmann fremd und abstoßend erscheint: die Inszenierung vieler Bilder als eine Art Kasperletheater  - ich habe nicht den Eindruck, es handele sich darauf um richtige Menschen, Häuser, Landschaften, sondern um Kasperlepuppen, Spielzeughäuser etc.: sehr nahe ist er mir dagegen in den kleinen Skizzen und Zeichnungen direkt vor dem richtigen Leben.

25.2.: Die trauen sich was im Fernsehen: mitten in der Finanzkrise wird die Wettervorhersage weiterhin präsentiert von den Finanzexperten der Commerzbank!

26.2.: Die Menschen kaufen Wasser, weil sie trinken müssen.

27.2.:  Und es wird wieder so sein, dass nur ein paar Tage vergehen werden, aber sie werden dertart vergehen, angefüllt mit neuen und spannenden Dingen, dass man nach diesen paar Tagen das Gefühl haben wird: ich war wochenlang weg!

28.2.: Worauf es ankommt: Punkte und Situationen zu schaffen, die Innehalten und Erinnerung möglich machen; das ist alles.

1.3.: Es geht in der künstlerischen Produktion nicht um das Herstellen von Gegenständen, vielmehr um das Erzeugen von Begegnungen und Ereignissen, die Dinge auslösen können, die als Merksteine in einem Leben fungieren können.

2.3.: Die Tage im Fernsehn ein Versuch der Untersuchung, warum jugendliche Gewalt zunimmt und was dabei in den Köpfen passiert: ein Füllen der eigenen Leere mit dem Schmerz dessen, den man quält oder sogar umbringt, was mich unwillkürlich auf den Gedanken bringt, wie sich das nun mit Kritkikern verhält, die Kritik ebenfalls als eine Art Hinrichtung missverstehen...

3.3.: Warum geht keiner hin und macht auf dem Dorf eine Bäckerei auf und nennt sie: Stadtbäckerei, so wie es genau andersrum zuhauf passiert?

4.3.: Hingehen, ein nettes Gespräch mit jemanden führen, um ihn nachher öffentlich in den Dreck zu zerren: hat das etwas mit Mächtigkeit zu tun oder mit Schmächtigkeit?

5.3.: Lösungen sind dazu da, ein Problem zu haben.

6.3.: Die Zahl 45 unterscheidet sich von der Zahl 44 kaum, auch wenn man es als Lebensalter wahrnimmt - schwimmt man aber immer entsprechend viele Bahnen wie man alt ist, so kann die Hälfte von 45 etwas völlig anderes darstellen als die Hälfte von 44.

7.3.: Warum gibt es keine Zurechnungsfähigkeitsprüfung für Zeitungsschreiber?

8.3.: Jetzt gibt es mich auch in der Nähe von Germersheim.

9.3.: Es waren nur zwei; und das noch nicht einmal zur gleichen Zeit.

10.3.: Völlig unverständlich: Zwei Dinge, die absolut gleich sind und doch nicht gleich sind, trotz derselben Verschiebung in der y-Achse...

11.3.: Und rechts auf dem kleinen Bild winken die Leute vom künstlichen Berg!

12.3.: Wir üben bereits wieder, krank zu sein für in zwei Wochen.

13.3.: Nehmen Sie: eintauseneinhundertfünfundzwanzigmeter auf eine halbe Stunde.

14.3.: Einhundertdreiundzwanziguhrfünfundvierzig.

15.3.: Die einen dürfen nicht zuende sprechen, die anderen nicht hinfahren, wohin sie wollen.

16.3.: Wer hätte vor Jahren schon an Schaum gedacht?

17.3.: vom wahren formwahren und formwaren von waren von und zu waren zu sein und sind

18.3.: In Neunkirchen schließt der REAL-Großeinkaufsladen und die Regale sind großenteils bereits leer gekauft, keine Schokoladen, Chipsis und Stixis, aber in der ein oder anderen Abteilungen gibt es fast noch das volle Programm: auch eine schöne Sozialstudie.

19.3.: Sehr viele gutgelaunte Menschen sprechen sehr viele gutgelaunte Sätze und einer hat plötzlich eine Freundin, die ihm das Konto räumt, von der er aber bis eben nichts gewusst hat, oder doch?

20.3.: man sieht sie förmlich vor augen, wie sie da alle auf der bühne stehen, erstmal im rhythmus leicht mitschwingen, um dann, alle auf einmal, loszupusten und sich dem lauf der musik hinzugeben...

21.3.: Honoré de Babsack, oder: der alte schmierige Mann bekommt endlich einen Preis.

22.3.: Gespräche über die Verwandtschaft enden nicht zwingend in Handlungsbedarf.

23.3.: Abends einen Himmel abgewimmelt.

24.3.: geistige Übernachtung

25.3.: Wer solche Füße hat, darf nicht "Pyjama" sagen; wer solche Füße hat, muss sagen: "Bademantel".

26.3.: Unterhaltsame Dienstleistungen sind wieder im Trend.

27.3.: Zuerst die Verurteilung und die Aufregung und danach die Drehung um einhundertachzig Grad, was mehr als nur das Gegenteil ist, zumindest in diesem Falle.

28.3.:Jemanden auszuliefern nimmt einem jeden Spaß.

29.3.: Ein Abend ohne den vierundachzigjährigen Sonnengott, dafür aber mit einem vierzigjährigen sterbenden Schwan.

30.3.: So muss das früher gewesen sein, als ich noch allein gelebt habe.

31.3.: Kunststoff klingt ein wenig gewollt, Kunststoffe dagegen gleich ein wenig lockerer.

1.4.: Brunftnuss (in Gedanken an Heidi Klum).

2.4.: Panrat (wir halten das alles panrat...)

3.4.: Ein Schnitzel ersetzt ein Schwimmbad.

4.4.: Wir wollten zusammen essen und nicht nacheinander.

5.4.: Erinnerung ist unzuverlässig Zukunft ist unzuverlässig Zufriedenheit ist unzuverlässig trotzdem pfeifen wir nicht auf alles.

6.4.: ichwilldeinenwillenwollen villavillekulla villawillewolle

7.4.: Es gibt bildende Künstler, die produzieren Geheimnisse, d.h. Szenen werden überhöht und mit einer merkwürdigen Aura umgeben, aus dem Kontext gelöst, was derer Methoden immer sind: sie sind allerdings durchschaubar und es scheint mir relativ schnell gemacht; ich für meinen Teil produziere keine Geheimnisse: die Welt ist banal, gewalttätig, geheimnisfrei - alles ein riesiger absurder und manchmal in seinen Unzulänglichkeiten nur schwer aushaltbarer Zufall - soweit meine Behauptung.

8.4.: Dementor.

9.4.: willahabewolle

10.4.: Wir müssten kein Gras essen, tun es aber trotzdem.

11.4.: Ein Busch wird von einer Seite auf die andere transportiert, der Abend ist lau und warm, die Menschen in der großen Stadt blühen, wachsen und gedeihen und machen sich keine Gedanken über die Bilder, die man sich von ihnen und ihren Wohnungen macht: man hat, was man hat.

12.4.: Die Menschen in Gersweiler haben Angst, obwohl manche von uns in Englisch zu ihnen sprechen.

13.4.: Wir gehen nicht, sondern sitzen und versuchen zu sprechen, was nur teilweise gelingt, ach, wären wir doch nur gegangen, aber essen ist schließlich doch nicht schlecht, denn der Hunger füllt die Mägen; wenn nur die Mütze nicht wäre.

14.4.: Festhalteidee.

15.4.: Den Rasen denken, die Gedanken mähen.

16.4.: Heute vor 31 Jahren hat es geschneit.

17.4.: Können Beschlüsse fallen oder werden sie gefasst.

18.4.: Das Fazit von Großausstellungen: Eine Menge Menschen stehen vor einer Menge von Bildern.

19.4.: Die Menschen stehen vor dem Eis, nicht nur, um es zu betrachten.

20.4.: Bring uns Schokolade und du darfst bleiben, wo immer du willst.

21.4.: Wer eine halbe Stunde lang draufschaut sieht nicht mehr als jemand, der fünf Stunden lang draufschaut, wieso?

22.4.: Fußfalten.

23.4.: Die Firma 1&1 schreibt mir eine E-mail und kündigt reisserisch an: ein "GRATIS-GESCHENK" - : waren Geschenke früher nicht IMMER GRATIS, war das nicht die eigentümliche Eigenschaft eines Geschenkes?

24.4.: Die Farbe vom Boden gekratzt, in den Bleistift gebissen, gesagt, dass das eine ganze Menge Arbeit war.

25.4.: Das Pferd steht auf dem Dach, man kann es durch das Fenster hören, hellerleuchtet, viele treffen sich nach fünfundzwanzig Jahren wieder und merken: sie haben mal zusammen gewohnt: aber alle gehen glücklich nachhause.

26.4.: Scheitern als Kunstform.

27.4.: Wie stellt man sich jemanden vor, der früher schmal und dunkelhaarig war?

28.4.: Die Vergangenheit sitzt im Klassenzimmer und lernt nix.

29.4.: Die einen haben heute Geburtstag, die anderen trifft man wieder.

30.4.: Die Kinder stehen mit Schaum in den Händen und wissen nicht, was sie Intelligentes damit anstellen sollen.

1.5.: Das Gelb brummt.

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